„Dass es der AfD an Respekt fehlt, ist uns seit langem bekannt“

erstellt von IGM Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-12-05T16:13:35+02:00
Zur Forderung der AfD, das Schild am Römer entfernen zu lassen.

Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Frankfurt kritisiert AfD scharf:

«Die Arbeit der Initiative ‚Respekt! Kein Platz für Rassismus‘ wird von der IG Metall in Frankfurt sehr geschätzt, sie ist seit Jahren mit vielfältigen Aktivitäten gegen rassistische und ausgrenzende Politik aktiv. Und weil eben diese rassistische und ausgrenzende Politik der eigentliche Markenkern der AfD ist, ist es wenig verwunderlich, dass sie jetzt das ‚Respekt‘-Schild am Frankfurter Römer ins Visier genommen hat und Oberbürgermeister Peter Feldmann dazu auffordert, das Schild zu entfernen. Ich erwarte von den Fraktionen im Frankfurter Römer, dass sie den Oberbürgermeister darin unterstützen, dass das Schild am Römer bleibt», fordert Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Frankfurt. «Der Römer ist Ort des demokratischen Umgangs miteinander in Frankfurt. Wir sind stolz auf die Vielfalt der Kulturen in unserer Stadt. Das mag der AfD ein Dorn im Auge sein, uns ist bereits seit langem bekannt, dass es dieser Partei an dem nötigen Respekt vor Andersdenkenden und den demokratischen Werten mangelt. «Die richtige Antwort wäre, die Respekt-Schilder an jedes Ortseingangsschild der Stadt Frankfurt zu hängen und damit zu zeigen, dass Rassismus in dieser Stadt nichts zu suchen hat».