Krieg schafft keinen Frieden – jetzt Abrüsten

erstellt von Frieden- und Zukunftswerkstatt — zuletzt geändert: 2017-04-12T17:01:44+01:00
„Die Waffen nieder“

Auch in diesem Jahr finden die Ostermärsche mit über 70 angekündigten Aktionen und Veranstaltungen in allen Teilen Deutschlands statt.

Diese werden von örtlichen bzw. regionalen Initiativen vorbereitet. Dem gemäß gibt es zahl­reiche Ostermarsch - Aufruftexte, die jedoch in den wesentlichen Punkten überein­stimmen. Mit den Militäreinsätzen in Mali und Syrien ist Deutschland ein weiteres Mal Kriegspartei geworden. Die Fluchtursache Krieg zu bekämpfen, ist die zentrale Forderung in den Aufrufen. Die Notwendigkeit von Abrüstung und für zivile Lösungen internationaler Konflikte – besonders jetzt in Syrien wird hervorgehoben. Nach wie vor sagt die Mehrheit der Menschen in unserem Land „Nein zu Rüstungsexport“ und lehnen die Stationierung von Atomwaffen ab.

Die Ostermarschbewegung ist vor 57 Jahren entstanden in dem angespannten politischen Klima des Ost-West-Konfliktes. Alle Beteiligten einte von Anfang an die weltanschaulich übergreifende Überzeugung, dass ein dritter Weltkrieg unter Einsatz von Atomwaffen verhindert werden muss, durch den Kampf für zivile Konfliktbearbeitung und Abrüstung.

Die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag als zentrale organisatorische Strukturen der deutschen Friedensbewegung rufen vor diesem Hintergrund zur breiten Teilnahme an den traditionellen Ostermärschen auf. (siehe Anlage)

Eine Übersicht der bekannt gegebenen Ostermarsch-Termine findet sich auf www.friedenslooperative.de/termine/ostermarsch.de

Die Infostelle Ostermarsch 2017 im Frankfurter Gewerkschaftshaus ist wieder über die Ostertage besetzt.

 

Frankfurt am Main, 12. April 2017

Die Informationsstelle befindet sich im Frankfurter Gewerkschaftshaus,
Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951, E-mail: frieden-und-zukunft@t-online.de