LINKE im Nordend fordern Fahrradspur auf dem Sandweg

erstellt von Die Linke. im OBR 3 — zuletzt geändert: 2021-10-06T10:32:21+01:00
Mehr Sicherheit und Beitrag zu einer ökologischen Verkehrswende

Der Sandweg ist eine stark befahrene Nord-Süd-Achse, die von vielen Verkehrsteilnehmenden genutzt wird, leider jedoch für Fahrradfahrer*innen gefährlich und ungeeignet ist, erklärt Martina van Holst, Mitglied im Ortsbeirat 3 für DIE LINKE. Da keine Fahrradstreifen vorhanden sind, kommt es häufig zu problematischen Situationen im Begegnungsverkehr mit Kraftfahrzeugen. Dieser Situation muss Abhilfe geschaffen werden durch einen eigenen Fahrradweg. DIE LINKE im Nordend fordert in einem aktuellen Antrag an den Magistrat hier endlich Abhilfe zu schaffen.

Um einen Fahrradweg in jede Richtung einzurichten, wäre es nötig, die Schrägparkplätze vollständig wegzunehmen. So entstünde ausreichend Platz für je einen Fahrradweg pro Richtung. Um zu verhindern, dass entlang des gesamten Sandwegs auf einen Schlag sehr viele Parkplätzen völlig entfallen, wird der Magistrat aufgefordert, als ersten Schritt das Schrägparken in Längsparken umzuwandeln und aus der freiwerdenden Fläche eine Spur für entgegen der Fahrtrichtung fahrende Fahrradfahrende einzurichten. Für Radfahrende, die in Fahrtrichtung der Kraftfahrzeuge fahren, soll das einfache Fahrradpiktogramm durch Sharrows ersetzt werden. So werden Autofahrende darauf aufmerksam gemacht, dass die Fahrspur von beiden gleichberechtigt genutzt werden darf. Da meist nicht der nötige Abstand von 1,50 m gegeben ist, können Radfahrende sowieso nicht überholt werden.

Mit dieser Maßnahme wird der Sandweg sicherer. Damit wird auch ein kleiner Beitrag zur notwendigen Verkehrswende gelegt.

Pressemitteilung 6.10.2021