Protest gegen Bundeswehr-Propaganda auf dem Hessentag

erstellt von VVN-BdA — zuletzt geändert: 2017-06-10T12:21:57+02:00
Gegen die Beteiligung der Bundeswehr am Hessentag in Rüsselsheim tritt ein Friedensbündnis Hessentag mit einer Kundgebung am Samstag, dem 10. Juni, von 11.00 bis 16.00 Uhr auf dem Rüsselsheimer Mainvorland westlich der Bundeswehr-Ausstellung auf.

Werbung für die Bundeswehr, wie sie dort betrieben werde, sei "Werbung fürs Militär, für Rüstung und für Militäreinsätze, das heißt für Kriege", was "auf Veranstaltungen wie dem Hessentag nichts zu suchen" habe, erklärte der Sprecher des Landesverbandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)", Peter Christian Walther. "Besonders verwerflich" sei, "dass diese militärische Propaganda hier auch an Kinder und Minderjährige herangetragen" werde.

Die VVN-BdA ist Mitträgerin des Bündnisses, zu dem u.a. die Deutsche Friedensgesellschaft -Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), die Friedens- und Zukunftswerkstatt, sowie attac, BUND und VDAS gehören.

Statt für Rüstung und Kriegführung sollten die Milliardenbeträge besser für Sozial- und Bildungspolitik, für Entwicklungshilfe und für zivile Konfliktlösungen verwendet werden. Das trage schließlich auch dazu bei, "das Töten von Menschen zu verhindern", heißt es weiter in der Stellungnahme der VVN-BdA.