25 Jahre Fritz Bauer Institut

erstellt von Fritz Bauer Institut — zuletzt geändert: 2019-12-09T14:09:20+02:00
Podiumsdiskussion: Zur gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen.
  • Wann 16.01.2020 von 17:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Campus Westend, PA-Gebäude, Lobby (EG)
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Im Januar 1995 wurde das Fritz Bauer Institut als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion waren die 1990er Jahre von der Einschätzung bestimmt, dass die parlamentarischen Demokratien westlicher Prägung sich gegenüber dem Staatssozialismus der Ostblock-Staaten durchgesetzt hatten. Gleichzeitig begann eine intensive Auseinandersetzung mit dem Holocaust auch innerhalb der Zivilgesellschaft. Parallel dazu sprachen Anschläge auf Asylantenheime für eine wiedererstarkende, gewaltbereite rechtsextreme Szene.

Heute befinden wir uns erneut in einer Übergangssituation. Zunehmende rechtsextreme und völkische Bewegungen und ihre Gewalt verunsichern zusätzlich. Welche Aufgaben hatte das Fritz Bauer Institut zu seiner Gründungszeit, welche sehen wir heute?

Darüber wird auf der Podiumsdiskussion debattiert.

Programm:

Vortrag von Dr. Katharina Rauschenberger:
Die Gründungsgeschichte des Fritz Bauer Instituts

Auf dem Podium diskutieren:

  • Jutta Ebeling (Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Norbert Frei (Jena)
  • Prof. Dr. Volkhard Knigge (Jena/Weimar)
  • Gottfried Kößler (Frankfurt am Main)
  • Dr. Hanno Loewy (Hohenems)

Moderation: Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Frankfurt am Main)