30 Jahre Mahnwache für ein Ende des Kapitalismus

erstellt von Ordensleute für den Frieden — zuletzt geändert: 2020-05-20T19:36:57+02:00
Seit Pfingsten 1990 halten die „Ordensleute für den Frieden“ jeden 1. Donnerstag im Monat Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt/M.
  • Wann 04.06.2020 von 14:00 bis 16:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Vor der Zentrale der Deutschen Bank, Taunusanlage
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( Zweimal ist sie ausgefallen: einmal aus Vergesslichkeit und jetzt im April wegen Corona).
Unsere anfänglich Forderung nach „Schuldenstreichung für die 3. Welt“ ist sehr schnell einer globalen Forderung nach Veränderung unseres Wirtschaftssystems, „das über Leichen geht“, gewichen. Anfang der 90-er Jahre, so kurz nach der Wende, wagten wir noch nicht, das Wort Kapitalismus in den Mund zu nehmen.
Das hat sich im Laufe der Jahre aber dramatisch geändert. Beschimpften oder belächelten uns die Leute noch zu Anfang, setzte sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass der Kapitalismus die Demokratie bedroht, weil er die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht – weltweit, aber auch in Deutschland. Seit einigen Jahren ist einer breiteren Öffentlichkeit auch bewusst, dass der notwendige Wachstumszwang des Kapitalismus eine lebensbedrohende Gefahr für unseren Planeten Erde bedeutet.
Dreißig Jahre Mahnwachen haben nicht das Ende des Kapitalismus gebracht. Trotzdem wollen wir uns zum Gedenken treffen.