Aktion für Grüne Lunge statt Instone

erstellt von Climate Justice FFM/Rhein-Main — zuletzt geändert: 2019-03-21T16:15:41+00:00
Mahnwache zur Ausstellungseröffnung im Deutschen Architektur Museum "Neuer Mensch, neue Wohnung". Grüne Lunge bleibt! Instone AG stoppen!
  • Wann 22.03.2019 ab 18:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Deutsches Architektur Museum (DAM), Schaumainkai 43
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Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Neuer Mensch, neue Wohnung“
über das Programm baulicher und kultureller Erneuerung des „Neuen
Frankfurt“ in den 20er Jahren im Deutschen Architektur Museum (DAM)
protestiert Climate Justice FFM/Rhein-Main gegen die aktuelle
finanzmarktgetriebene und klimapolitisch fragwürdige Form der aktuellen
Stadtentwicklung. Im Fokus steht dabei das Bauprojekt Günthersburghöfe
mit dem Hauptinvestor Instone Real Estate AG in der Grünen Lunge im
Rahmen des Ernst.May-Quartiers im Norden Frankfurts.

„In der Phase des ’Neuen Frankfurt‘ traten Ernst May und andere auf den
Plan um alte Zöpfe abzuschneiden und städtebaulich Neues zu wagen. Genau
so ein Aufbruch – ein „Neues neues Frankfurt“ - ist heute angesichts von
sozialer Wohnungskrise und drohendem Klimakollaps unerlässlich“, fordert
Alexis Passadakis aktiv bei Attac Frankfurt und Climate Justice
FFM/Rhein-Main. „Statt fossilistischer Stadtentwicklung des 20. Jh., die
auf Autostellplätze, Stahlbeton und Heizungen mit fossiler Energie
setzt, ist angesichts der Klimakrise eine völlig neue ökologische
Stadtplanung dringend nötig.“

Jill von Climate Justice FFM/Rhein-Main ergänzt: „Der aktuelle Bauboom
in Frankfurt wir von Projektentwickler wie der Instone Real Estate AG,
die globalen Finanzinvestoren und Banken wie Fidelity, Goldman Sachs und
DWS gehört, dominiert. Bezahlbarer Wohnraum ist für die Mehrheit der
Mieterinnen und Mieter so aber nicht zu haben. Durch Neubaugentrifizierung explodieren die Mieten. Wenn gebaut wird, dann mit öffentlichen Programmen wie unter Ernst May. Dass Ernst May mit seinem sozialen Anspruch wie beim geplanten Ernst-May-Quartier für die aktuelle Form der Stadtentwicklung herhalten muss, ist mehr als zynisch.“