Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren

erstellt von Institut für Stadtgeschichte — zuletzt geändert: 2020-06-29T10:59:15+01:00
Die Ausstellung vom 4. Februar bis 8. November 2020 im Karmeliterkloster ist wieder geöffnet: Mo–So 10–18 Uhr, Mi bis 20 Uhr. Eintritt frei

Frankfurt zeigte sich in den 1960er Jahren als eine Stadt im Wandel. Wirtschaftswunder und Wiederaufbau hatten die Mainmetropole zwar in den 1950er Jahren in neuem Glanz erstrahlen lassen, doch die baulichen Herausforderungen nach Kriegsende ließen sich nicht binnen 15 Jahre meistern. So sah sich Frankfurt in den 1960er Jahren weiterhin mit Wohnungsnot und Verkehrsfragen konfrontiert.

Gleichzeitig drängten die Frankfurter*innen in der gefestigten westdeutschen Demokratie auf mehr Mitbestimmung: in Bildungs- wie in Baufragen, bei Reformen, dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit wie bei politischer Beteiligung.

Die für die Stadtbevölkerung wichtigen Themen wurden im öffentlichen Raum diskutiert: Vor Gericht standen die Täter von Auschwitz, auf den Straßen protestierten die Frankfurter*innen für die 40-Stunden-Woche und Frieden auf der Welt, gegen die Notstandsgesetze und verkrustete Strukturen an den Universitäten sowie für bessere Bildung an den Schulen und weniger Fluglärm.

Die Ausstellung erläutert und visualisiert die Entwicklungen dieses bewegten Jahrzehnts und zeigt zahlreiche Objekte, Abbildungen und Filme aus den Beständen des Instituts für Stadtgeschichte.

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