Der Krieg im Nahen Osten

erstellt von Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane — zuletzt geändert: 2019-04-06T09:06:12+00:00
Alternative Zukunftsmodelle im Kontext von Bildung und Erziehung
  • Wann 13.04.2019 von 13:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Saalbau Bockenheim, Schwälmer Straße 28
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Der Nahe Osten ist weiterhin durch multidimensionale Konflikte geprägt. Die Kurden sind ein zentraler Faktor und Akteur in der Region. Ihre Lösungsoption für die Region ist das Projekt der demokratischen Autonomie, welches ihren Ausdruck in der Demokratischen Föderation Nordsyrien/Rojava findet. Bildung spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, insbesondere im Hinblick auf gesellschaftliche Umbrüche und Demokratisierung.

Mit der Konferenz, die sich aus zwei aufeinander folgenden Foren und einer Abschlussdiskussion zusammensetzt, wollen wir die Konfliktlinien im Nahen Osten aufzeigen und alternative Zukunftsmodelle vorstellen.

Im ersten Forum möchten wir den Nahost-Konflikt aus kurdischer Perspektive betrachten. In diesem Zusammenhang, insbesondere im Hinblick auf die Errungenschaften der Kurden, wird das Augenmerk auch auf die Türkei gerichtet, wobei der Schwerpunkt auf dem dortigen Bildungssystem liegen soll

Im zweiten Forum wird die Perspektive Bildung für die Befriedung der Region, sowie hiesige alternative Ansätze im Kontext von Bildung und Erziehung im Fokus der Betrachtungen stehen.

Die Herausforderungen und Perspektiven für eine Demokratisierung der Region sind Gegenstand der Abschlussdiskussion.

Forum I: Der Nahe Osten: Die Kurden zwischen Assimilation und Autonomie

 

Die Kurden im Nahost-Konflikt: vom Kriegsfaktor zum Demokratieakteur:

PD Dr.Ahmet Yildirim (ehem. HDP-Abgeordneter der türkischen Nationalversammlung)

 

Die Bildungspolitik der AKP: Reform vs. Indoktrination und Assimilation:

Sakine Esen-Yilmaz, Lehrerin, ehem. Generalsekretärin der Gewerkschaft Egitim Sen, Köln

 

Moderation: Nilgün Kaya, Kurd Akad, Frankfurt a.M.

 

Forum II: Aus dem Krieg ausbrechen und Krisen überwinden: Perspektive Bildung und Erziehung

 

Bildungs- und Genderperspektive Rojava:

Prof. Dr. Kariane Westrheim, Erziehungswissenschaftlerin, Universität Bergen, Norwegen

 

Impulsreferat: Kritische Soziale Arbeit – Ein hiesiger Blick auf Krise und Neuorientierung:

Cihan Ünlübayir, Sozialarbeiter, Frankfurt a.M.

 

Schule trotz Krieg - Warum Bildung nicht warten kann:

Bildungsminister des Kanton Cizire, Demokratische Föderation Nordsyrien

Moderation: Eda Tedik, Erziehungswissenschaftlerin, Kurd Akad, Frankfurt a.M.

 

Abschlussdiskussion:

Demokratie im Nahen Osten - Herausforderungen und Perspektiven

Moderation: Ercan Ayboga, Umweltingenieur, Ökoaktivist und Mitautor von „Revolution in Rojava- Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo“