Die Geschichte der Startbahnmauer 1981–2018

erstellt von Stadt Mörfelden-Walldorf Der Magistrat — zuletzt geändert: 2019-02-14T22:43:49+00:00
Fotografien von Walter Keber. Die Ausstellung ist vom 14. Februar bis zum 11. März 2019 zu sehen. Geöffnet: Mo, Di, Mi und Fr 8.30–12 Uhr, Do 14–18 Uhr.
  • Wann 09.12.2019 bis 11.03.2019 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Rathaus Walldorf, Foyer, Flughafenstr. 37, MÖRFELDEN-WALLDORF
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal
  • Donnerstag, 14. Februar 2019, 18 Uhr

Vernissage der Foto-Ausstellung

Es sprechen:
Bürgermeister Heinz-Peter Becker
Erster Stadtrat Burkhard Ziegler
Journalist Walter Keber

Musik: Harald Pons
Lesung eigener Texte: Siggi Liersch

  • Sonntag, 17. März 2019, 15 Uhr
    Vitrolles-Ring, Höhe Wageninger Straße
    (Bereich Hüttenkirche)

Installation zweier Startbahnmauer-Elemente
als Denkmal der Stadtgeschichte von Mörfelden-Walldorf

Die Ausstellung
Die Startbahnmauer ist nicht nur ein Symbol, sondern auch eine Art Wandzeitung. Sie ist ein Bauwerk, das viele unterschiedliche Formen des Protests gesehen hat, und auf das viele Sprüche geschrieben und gesprüht wurden, die die damalige Zeit charakterisieren.

Errichtet wurde die Startbahnmauer 1981 anlässlich der polizeilichen Räumung des Geländes, auf dem die Startbahn 18 West gebaut werden sollte. Bürger aus allen Teilen der Gesellschaft hatten dieses als Form des friedlichen, passiven Widerstandes gegen den Flughafenausbau besetzt. Der Bau der Mauer war ein bedeutender Einschnitt.

Die Ausstellung zeigt, wie an den bisherigen friedlichen Formen des Protests sehr bewusst festgehalten wurde. Aber auch, wie sich der Protest und die Menschen durch die Mauer veränderten – auf beiden Seiten.

Walter Keber
Seit mehr als vier Jahrzehnten ist Walter Keber, Jahrgang 1946, Journalist, Fotograf und Chronist im Kreis Groß-Gerau. 1970-2004 arbeitete er für die Frankfurter Rundschau.
Sein Schwerpunktthema ist bis heute der Widerstand gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens.