Die Naxoshalle im Nationalsozialismus

erstellt von studio NAXOS — zuletzt geändert: 2020-09-26T10:28:50+02:00
Themenwoche gegen das Vergessen vom 25. September bis 1. Oktober 2020 mit Theaterstücken, Performances, einer Ausstellung, einem Symposium, Führungen und Konzerten.
  • Wann 25.09.2020 00:00 bis 01.10.2020 23:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19 H
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Nachdem die jüdische Eigentümerfamilie Pfungst der Naxos-Union in den 1930er Jahren von den Nazis enteignet worden war, wurde die Firma zum Profiteur in der internationalen NS-Organisierung von Zwangsarbeit. Zwischen 1942 und 1945 arbeiteten in den Naxoshallen über 700 Menschen aus ganz Europa unter Zwang, vor allem Frauen. Ihr Schicksal ist bis dato weitestgehend unbekannt.

Anlässlich der 75-jährigen Befreiung und der 40-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv veranstalten die Theater in der Naxoshalle eine Themenwoche zur Geschichte der Halle im National­sozialismus.

FR, 25.09.
19.00 Uhr: Eröffnung
20.30 Uhr: Konzert – Raphael Vanoli

SA, 26.09.
11 Uhr: Antifaschistischer Stadtrundgang
14 Uhr: Eröffnung Symposium, Vortrag von Susanne Thimm
14.45 Uhr: Die Naxoshalle im Nationalsozialismus: Präsentation der Forschungsergebnisse
16 Uhr: Vortrag von Katharina Stengel
18 Uhr: Szenisches Denkmal: P
19 Uhr: Theater – Widerhall
21 Uhr: Theater – Gespenster der Arbeit

SO, 27.09.
11 Uhr: Antifaschistischer Stadtrundgang
12 Uhr: Lesekreis Faschismus mit Heiko Stubenrauch, Anmeldung und kurze Lektüre zur Vorbereitung
über info@studionaxos.de
14 Uhr: Symposium: Vortrag von Nikolas Lelle
15 Uhr: Gespräch mit den Künstler*innen der Theaterproduktionen
18 Uhr: Szenisches Denkmal: P
19 Uhr: Theater – Widerhall
21 Uhr: Theater – Gespenster der Arbeit

MO, 28.09.
18 Uhr: Szenisches Denkmal: P
19 Uhr: Theater – Widerhall
21 Uhr: Theater – Gespenster der Arbeit

DI, 29.09.
18 Uhr: Szenisches Denkmal: P
19.30 Uhr: Kino – „Die Rollbahn“

MI, 30.09.
18 Uhr: Szenisches Denkmal: P
19 Uhr: Theater – Widerhall
21 Uhr: Theater – Gespenster der Arbeit

DO, 1.10.
18 Uhr: Szenisches Denkmal: P
19 Uhr: Abschlussveranstaltung mit Konzert – Luigi Nono
21 Uhr: Theater – Gespenster der Arbeit

SA, 3.10.
21 Uhr: Theater – Gespenster der Arbeit

Ausführliches Programm und Reservierung: www.studionaxos.de/programm