Die SPD digitalisiert die Armutsbetreuung

erstellt von farbeROT — zuletzt geändert: 2020-02-17T12:29:43+01:00
Bür­ger­geld, Respek­t­rente, ALG-​Q, usw.: Wie die SPD die Armut betreut. Diskussionsveranstaltung
  • Wann 19.02.2020 von 19:00 bis 22:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Studierendenhaus, K2, Mertonstr. 26
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Die SPD hat es echt schwer: Ihr lau­fen die Wäh­ler davon. Dabei hat sie doch schon mehr­mals fri­schen Wind in die Par­tei­füh­rung geholt. Und in der Regie­rung hat sie schon so viel Gutes getan. Es wird ihr trotz­dem nicht gedankt. Dafür genießt sie immer­hin die volle Auf­merk­sam­keit unse­rer kri­ti­schen Öffent­lich­keit. Die guckt genau hin, ob die Selbst­in­sze­nie­rung der SPD als lei­den­schaft­li­che Kämp­ferin für die sozial Schwa­chen bei denen ver­fängt, die sie als ihr Stimm­vieh ver­plant. Und? Klappt das, was diese tra­di­ti­ons­rei­chen Macht­ha­ber mit ihrem Publi­kum vor­ha­ben? Eine andere Frage ken­nen auf­ge­klärte Jour­na­lis­ten hier­zu­lande nicht.

Wir aber schon. Unsere Fra­gen betreffen:
- die Armut, die auch und erst recht die ‚digi­ta­li­sierte‘ Arbeits­welt erzeugt;
- die Logik des Sozi­al­staa­tes, der diese Armut betreut, damit das Arbei­ten für das Kapi­tal wei­ter­hin funk­tio­niert, und dem die Pro­bleme der Armen des­we­gen immer neue Pro­bleme bescheren;
- den Kor­rek­tur­be­darf der Sozi­al­de­mo­kra­ten am Sozi­al­staat, der den Armen offen­bar nichts so sehr schul­det wie den unein­ge­schränk­ten Respekt in ihrer Armut.

Mit ande­ren Wor­ten: Ver­dient der „neue Sozi­al­staat für eine neue Zeit“ (SPD) über­haupt den Zuspruch, um den die Sozi­al­de­mo­kra­ten so pene­trant wer­ben und den unsere Jour­na­lis­ten so akri­bisch vermessen?