Die Woken und die Rechten: Zwei Fäuste für die Gegenaufklärung?

erstellt von Verein für konstruktiven Sozialismus e.V. — zuletzt geändert 2023-11-14T10:55:36+01:00
Podiumsdiskussion
  • Wann 24.11.2023 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

mit:

  • Till Randolf Amelung
    Ist freier Autor mit Schwerpunkt auf geschlechterpolitischen Themen
  • Jörg Finkenberger
    Lange aktiv in gewerkschaftlicher, autonomer und antifaschistischer Politik
  • Chantalle El Helou
    Studiert Gesellschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Master
  • Eszter Kováts
    Ist Politikwissenschaftlerin an der Universität Wien
  • Sinan Kurtulus
    Seit 2021 präsentiert er die wöchentliche Show »SinansWoche« zu gesellschaftspolitischen Themen auf YouTube
  • Holger Marcks
    Arbeitet als Sozialwissenschaftler insbesondere zum Thema Rechtsextremismus
  • Sebastian Schnelle
    Ist promovierter Philosoph und beschäftigt sich smit extremistischen Ideologien, insbesondere religiösem Fundamentalismus und Rechtsextremismus

Moderation: Malte Clausen & Judith Faessler.

Für die einen ist es der Inbegriff des Kampfes gegen Intoleranz. Für die anderen ist es eine engstirnige Verirrung, die die politische Linke, ja die Gesellschaft insgesamt spalte. Das sind die Pole, die in der Debatte über linke Identitätspolitik aufeinandertreffen. Dabei dürfte sich die Frage eigentlich so nicht mehr stellen. Zu offensichtlich ist, dass dieser Ansatz – neuerdings auch als Wokismus verhandelt – versagt. Als dominante Denkform im eher linken Spektrum, die zunächst in linken Nischen keimte und dann alle Mitte-Links-Parteien beeinflusste, trägt jene Identitätspolitik eine Mitverantwortung für die aktuelle Situation: Wäre sie eine effektive Sache gegen Rechtsextremismus, gäbe es den Rechtsruck nicht.

Die Frage ist daher vielmehr: Handelt es sich bei den Woken bloß um Akteure, die den Kräften von Rechtsaußen ungewollt in die Hände spielen, um »nützliche Idioten«, wie manche sagen? Oder stehen sie gar für eine Denkform, die regressive Momente mit dem Rechtsextremismus teilt – zum Leid der aufgeklärten, dialogfähigen Teile der Gesellschaft?

Diesen Fragen geht der Club Volantaire nach, in dem zahlreiche Diskutanten zu klären versuchen, wie sich das Zusammenspiel zwischen den Woken und den Rechten genau gestaltet.

Eintritt: 5 / 3 €

Mit Bücherstand des Alibri Verlags.