Film: Es war einmal Pommern

erstellt von Naxos-Kino — zuletzt geändert 2022-07-02T16:34:54+01:00
Ein Film über das Verschwinden von Pommern als Kulturregion aus der Karte von Nachkriegspolen. Erzählt aus den subjektiven Perspektiven von Umsiedlern und Zeitzeugen, bietet dieser Film eine einmalige Gelegenheit wichtige Aspekte der pommerschen Geschichte kennen zu lernen.
  • Film: Es war einmal Pommern
  • 2022-07-12T19:30:00+02:00
  • 2022-07-12T23:59:59+02:00
  • Ein Film über das Verschwinden von Pommern als Kulturregion aus der Karte von Nachkriegspolen. Erzählt aus den subjektiven Perspektiven von Umsiedlern und Zeitzeugen, bietet dieser Film eine einmalige Gelegenheit wichtige Aspekte der pommerschen Geschichte kennen zu lernen.
  • Wann 12.07.2022 ab 19:30 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19 HH
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Der Film greift ein verschwiegenes Thema auf: die Folgen des vollständigen Bevölkerungsaustausches in den polnischen Teil von Pommern nach dem 2. Weltkrieg, die Verschiebung der Grenzen und daraus resultierenden Folgen für die heutigen Bewohner Pommern. 

Auf einem Streifzug durch Geschichte und Gegenwart spricht der Regisseur u.a. mit dem Historiker Rudolf von Thadden, Lisaweta von Zitzewitz, der Nachfahrin des pommerschen Adelsgeschlechts, dem Stettiner Autor Artur Liskowacki u.v.a.

Der Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 und die Öffnung der Grenze an der Oder stellten die Nähe wieder her und ließen sich die Menschen aus beiden Teilen der geteilten Region plötzlich als unbekannte Nachbarn gegenüberstehen. Die Rettung des historischen Erbes Pommerns und die Notwendigkeit auf den Trümmern einer fremden, deutschen Kultur eine neue und funktionierende Gemeinschaft zu bilden, wird erst jetzt begriffen: durch die neue, junge Generation der Polen, die schon mit den offenen Grenzen in Europa geboren ist.

(Michael Majerski, Polen 2018, 90 Min., poln./dt.)

Zum anschließenden Filmgespräch kommen der Filmemacher und Regisseur Michael Majerski sowie Dr. Andrzej Kaluza vom Deutschen Polen-Institut. Die Moderation hat Wolfgang Voss, naxos.Kino.

Eintritt: 8 / 5 € (nur AK)