Film: „ Frauen bildet Banden “

erstellt von FrauenLesbenGruppe Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-03-26T16:20:18+00:00
Spurensuche zur militanten Frauengruppe „ROTE ZORA“ Von FrauenLesbenfilmcollectif Las Otras, Christine Lamberty, Maria Baumeister, Deutschland 2018, 77 Min.
  • Wann 28.04.2019 ab 14:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6
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Film und Gespräch mit LAS OTRAS FrauenLesbenFilmCollectif (Berlin) moderiert und unterstützt von der FrauenLesbenGruppe Frankfurt.
Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.
Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Mit ihren Aktionen prägte und beeinflusste die „Rote Zora“ eine gesamte Generation feministischer und lesbischer Aktivistinnen mit Folgen, die weit über die klandestin arbeitende Gruppe hinausreichten.
Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Und bieten Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.
Beide Regiseurinnen kommen aus der autonomen Frauenbewegung der 70er und sind bis heute dort aktiv. Christine Lamberty war von Anfang an Teil des Kollek- tivs und an fast allen Produktionen beteiligt. Maria Baumeister gehörte zu den Gründerinnen, war am Film über die Frauen der sans papier beteiligt und danach nicht mehr aktiv im Kollektiv.
Sonderveranstaltung im Mal Seh‘n