Fossiler Energie den Geldhahn zudrehen

erstellt von Attac Deutschland — zuletzt geändert: 2020-10-26T15:57:25+01:00
Attac-Aktion vor der EZB zum Jahrestag von Christine Lagarde an der Zentralbankspitze
  • Wann 29.10.2020 von 13:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo vor dem EZB-Haupteingang, Sonnemannstr. 20
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„Cut the Money-Pipeline – Fossiler Energie den Geldhahn zudrehen“. Unter diesem Motto demonstrieren Aktivist*innen von Attac am Donnerstag vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt für die Dekarbonisierung der europäischen Geldpolitik. Das globalisierungskritische Netzwerk fordert, dass die EZB nicht weiterhin Anleihen von Unternehmen kauft, die im fossilen Energiegeschäft tätig sind.

Stattdessen soll die Zentralbank bei ihren Anleihekäufen künftig den Umwelt- und Klimaschutz sowie soziale Kriterien berücksichtigen. Anlass ist der erste Jahrestag der Amtseinführung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde am 1. November.

Die Aktion:
Attac-Aktivist*innen fordern EZB-Präsidentin Christine Lagarde (dargestellt von einer Aktivistin) auf, die Unterstützung fossiler Energien zu beenden und stattdessen sozial-ökologisch sinnvolle Anleihen zu kaufen. Sie halten ein großes Banner mit dem Schriftzug „Cut the Money-Pipeline – Fossiler Energie den Geldhahn zudrehen!“. Lagarde folgt der Aufforderung: Mit einer überdimensionalen Schere schneidet sie eine etwa fünf Meter lange Pipeline (Papp-Modell) durch, aus der Geld für fossile Energien strömt und die so die Carbon Bubble stützt.