„Furor“ - Theater und Gespräch

erstellt von Schauspiel Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-01-19T13:42:13+02:00
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Aufführung des Theaterstückes "Furor", danach Diskussion mit Meron Mendel (Direktor Bildungsstätte Anne Frank) und dem Ensemble. Moderation: Ursula Thinnes.
  • „Furor“ - Theater und Gespräch
  • 2019-01-27T16:00:00+01:00
  • 2019-01-27T23:59:59+01:00
  • Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Aufführung des Theaterstückes "Furor", danach Diskussion mit Meron Mendel (Direktor Bildungsstätte Anne Frank) und dem Ensemble. Moderation: Ursula Thinnes.
  • Wann 27.01.2019 von 16:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Schauspiel, Willy-Brandt-Platz
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Was lässt unsere Gesellschaft auseinanderbrechen? Wie erodieren demokratische Werte? Diese Fragen waren der Ausgangspunkt für das Autorenduo Sarah Nemitz und Lutz Hübner.

Im Brennpunkt von »Furor« prallen drei radikal unterschiedliche Figuren aufeinander, ein Politiker, eine Altenpflegerin, ein Paketbote. Der Ministerialdirigent Heiko Braubach hat einen jungen Drogenabhängigen angefahren. Schuld trifft den Fahrer nicht. Dennoch will der Politiker der Mutter des schwer verletzten Jungen unter die Arme greifen – immerhin befindet er sich im Wahlkampf und die Mutter muss als Altenpflegerin jeden Cent zweimal herumdrehen. In ihrer Wohnung trifft Braubach auf den Paketboten Jerome, der die Stunde seines heiligen Zorns gekommen sieht. Mit Braubach und Jerome treffen unvereinbare Positionen aufeinander, auf der einen Seite der etablierte, liberale Politiker, auf der anderen ein junger Mann voller extremer Positionen, die sich vor allem aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen.

Aufführung ca. 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause.

Karten: 29 / erm. 14,50 / Schüler + Studenten 8 Euro.