Globale Konflikte, hessische Allianzen im Spannungsfeld zwischen Empathie und Solidarität

erstellt von Bildungsstätte Anne Frank — zuletzt geändert 2023-11-07T21:10:12+01:00
Muslimisch-jüdischer Dialog in Hessen vor dem Hintergrund der aktuellen Situation Nahen Osten. Gespräch zwischen Meron Mendel und Alena Jabarine Im Anschluss: Erzählcafé
  • Wann 30.11.2023 ab 18:30 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Babba Rossas Cafe & Bar, Eschersheimer Landstr. 117-119
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Globale Konflikte wie der durch den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober wirken sich auch auf das Miteinander in der postmigrantischen Gesellschaft aus. Die antisemitischen Reaktionen, die sich beispielsweise auf Demonstrationen, aber auch in den sozialen Netzwerken zeigen, belasten das Zusammenleben auch in Hessen. Aktuelle polizeiliche Statistiken belegen, dass sowohl antisemitische wie antimuslimische Vorfälle zunehmen. Das besorgt uns alle, insbesondere aber Angehörige von Minderheiten in Deutschland.

Umso wichtiger ist, aktiv für einen empathischen Dialog einzutreten, der auch Meinungsverschiedenheiten aushält. Es braucht gerade jetzt starke Allianzen zwischen Jüdinnen*Juden und Muslim*innen – und es braucht Orte der Begegnung.

Diesen Raum eröffnen wir mit einem Gespräch zwischen

  • Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank) und
  • Alena Jabarine (Journalistin),

das zur Diskursfähigkeit beitragen und der Sprachlosigkeit entgegenwirken soll.

Moderation: Anne Chebu

An das Gespräch schließt ein Erzählcafé an, mit dem wir einen Raum für Begegnung und Austausch schaffen, um Emotionen, Gedanken, Sorgen, Hoffnungen und Handlungsoptionen miteinander zu teilen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Wir bitten um Voranmeldung per E-Mail an Talha Taskinsoy: ttaskinsoy@bs-anne-frank.de

Anmeldefrist: 27. November 2023
Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung ist gesorgt.

AUSSCHLUSSKLAUSEL: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die demokratiefeindlichen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.