"GRENZE, DIE - und ihr tragischer und erhellender Tod"

erstellt von Internationales Theater Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-08-08T09:37:06+00:00
Gastspiel des Kölner Ensembles DRANGWERK
  • Wann 14.09.2019 ab 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Internationales Theater Frankfurt, Hanauer Landstr. 5-7 (Zoopassage)
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Das Kölner Ensemble DRANGWERK sucht nach einem Schuldigen für den Schlamassel in der Welt und in den Köpfen der Menschheit und übergibt die Verantwortung einer Idee: Der Idee „Grenze“. Die Grabrede ist vorbereitet. Grenzfreiheit ist das Ziel. Die Grenze muss sterben. Nur Wie?
„Ein Totaltheater mit Musik, Tanz und einer Grabrede.“ (WDR3 – Mosaik)
„Die Versuchung der Freiheit" (Choices Köln)
„Schrille Aktion. So sterben Grenzen." (Kölnische Rundschau)

ZUM STÜCK
„Am helllichten Tag mitten auf der Straße hab ich die Grenze gefunden. Was hatte die da verloren?“ (Gedicht von Alfred Gulden)
Schauspiel, Tanz und Live-Musik – Das Kölner Ensemble DRANGWERK sucht nach einem Schuldigen für den ganzen Schlamassel in der Welt und in den Köpfen der Menschheit und übergibt die Verantwortung einer Idee:
Der Idee „Grenze“ - im Kopf, physisch, politisch. In „GRENZE, DIE – und ihr tragischer und erhellender Tod“ wird diese Idee nun Mensch.
Begleitet vom Jazz- und Improvisationsmusiker Pablo Giw, trifft die Grenze – personifiziert von der Tänzerin Photini Meletiadis – auf zwei Figuren diesseits und jenseits ihrer selbst.
Die Grenze spielt die beiden Figuren (Annika Weitershagen, Raschid Daniel Sidgi) gegen einander aus und die Parabel auf die Menschheit beginnt: Freiheit versus vermeintliche Sicherheit, Privatsphäre versus Überwachung.
Aus einem gemeinsamen „Wir wollen das Gleiche“ wird floskelhaftes „Wir kennen uns? .. Gut geht’s“.
Die fortschreitende Einengung und ständige Beobachtung führt zur Entfremdung und letztendlich zum Wunsch nach Befreiung. Die naheliegende Lösung: Sie muss weg. Grenzfreiheit ist das Ziel - Die Grabrede ist vorbereitet.
Die Grenze muss sterben!
Nur wie? Was passiert danach? Und: Wo kam die Grenze überhaupt her?
“GRENZE, DIE” ist ein skurriler Theaterabend auf der Suche nach Unerbittlichkeit, Hoffnung und ein Stück Utopie.

VON & MIT:
SCHAUSPIEL Annika Weitershagen, Raschid Daniel Sidgi
TANZ Photini Meletiadis
LIVE-MUSIK Pablo Giw
GRABREDNER Mathias Bonhoeffer (Kartäuserkirche Köln)
KONZEPT Simon Howar
BÜHNE / KOSTÜM / VIDEO Viola Sophie Schuldner
IDEE / REGIE / LICHT Elisabeth Pleß
URAUFFÜHRUNG: 05. Oktober 2017 | Kartäuserkirche Köln
NOMINIERUNG: Darstellerpreis SK Stiftung Köln: Photini Meletiadis - für ihre Performance in „GRENZE, DIE“

KARTEN: 069 - 499 09 80 (Mo - Fr 11h00 - 17h00)
oder auf https://www.internationales-theater.de/