Klimaziel statt Lobbydeal

erstellt von Fridays for Future Wiesbaden — zuletzt geändert: 2020-05-29T13:55:05+02:00
Am 2. Juni ist Fridays for Future Wiesbaden wieder auf den Straßen. Anlässlich der Beratungen zum Konjunkturpaket in Berlin wird am Dienstag ab 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Dern´schen Gelände stattfinden.
  • Klimaziel statt Lobbydeal
  • 2020-06-02T15:00:00+02:00
  • 2020-06-02T23:59:59+02:00
  • Am 2. Juni ist Fridays for Future Wiesbaden wieder auf den Straßen. Anlässlich der Beratungen zum Konjunkturpaket in Berlin wird am Dienstag ab 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Dern´schen Gelände stattfinden.
  • Wann 02.06.2020 von 15:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Dern' sches Gelände, Wiesbaden
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Anders als bei früheren Aktionstagen, können dieses Mal keine großen Menschenmassen protestieren: Aufgrund der Corona-Pandemie ruft Fridays for Future zu gesundheitlich unbedenklichem Protest für Klimagerechtigkeit auf – mit Maske und Mindestabstand. Neben der Aktion in Wiesbaden werden deutschlandweit Aktionen unter dem Motto #KlimazielStattLobbydeal stattfinden.

Jede Krise wie eine Krise behandeln!

Am Protesttag findet in Berlin eine Tagung des Koalitionsausschuss statt, um über staatliche Unterstützungsmaßnahmen für die Industrie in der Corona-Krise zu beraten. „Wir können nicht zulassen, dass unsere Antwort auf den Coronavirus eine andere Krise – die Klimakrise – nur noch mehr anheizt. Wir können nicht weiter in veraltete Industrien investieren, sondern müssen die Konjunkturpakete nutzen, um zukunftsfähige Industrien zu unterstützen und eine widerstandsfähige Gesellschaft aufzubauen“, erklärt Joelle Sander, Pressesprecherin.

People over profit!

„Mit den riesigen Investitionspaketen, die momentan geschnürt werden, haben wir die Möglichkeit, den Weg in eine klimagerechte und pariskonforme Zukunft zu gestalten. Dafür müssen die Konjunkturmaßnahmen die Rechte der zukünftigen Generationen im Blick haben und die emissionsarmen Sektoren und Innovationen unterstützen. Eine Abwrackprämie allerdings wäre weder sozial, ökonomisch noch ökologisch zu rechtfertigen, sondern nur ein Geschenk für die stärkste Lobby“, findet Jaspar Reimann.