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erstellt von EPN Hessen — zuletzt geändert: 2021-02-08T22:08:53+02:00
Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten. Podiumsdiskussion
  • Wann 08.03.2021 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
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mit:

Karolin Seitz, Director Business and Human Rights Program des Global Policy Forum Deutschland und als solche Mitherausgeberin des Forderungspapiers zu Geschlechtergerechtigkeit.

Cristina Valdivia Caballero, Teilnehmerin der #ToxiTourMexico 2019, einer Karawane, welche die Auswirkungen der Tätigkeit Transnationaler Unternehmen und des Freihandels auf Menschen und Umwelt in Mexiko untersuchte, aktuell Fachpromotorin für Öffentlichkeit, Digitalisierung und Partizipation beim EPN Hessen.

Kathrin Zeiske, freie Journalistin, die seit mehreren Jahren vor allem zur Situation der Grenzstadt und Industriemotropole Ciudad Juarez arbeitet und insbesondere zu struktureller und direkter Gewalt gegen Frauen im Arbeits- und Produktionssystem berichtet.

Dank der Kampagne Lieferkettengesetz werden ausbeuterische und ungerechte Arbeitsverhältnisse in den globalen Produktions- und Lieferketten der kapitalistischen Weltwirtschaft wieder breiter zur Kenntnis genommen: warum kostet ein T-Shirt bei einem Discounter ein Euro?

Noch kaum gesehen wird dabei, dass diese Ausbeutungsverhältnisse sich bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten und Diskriminierungen profitabel zu Nutzen machen und ihrerseits noch verstärken. Frauen und Mädchen sind in besonderer Weise von den negativen Auswirkungen globalen Wirtschaftens betroffen.

Deshalb fordert ein Bündnis Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten, etwa im Hinblick auf nicht entlohnte Fürsorgearbeit, sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz, fehlende Sicherheit im informellen Sektor, u.a.m. Es geht darum, verdrängte Kosten und Gewaltverhältnisse sichtbar zu machen und auch für diese bei Politik und Unternehmen verbindliche Regelungen, Sanktionen und Wiedergutmachungen einzufordern. Dies diskutieren wir mit Referent:innen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bündnissen in Deutschland und Mexiko.

Die Veranstaltung wird über YouTube live gestreamt unter: YouTube Kanal Haus am Dom.