Progressive Nostalgie: In Erinnerung an Mark Fisher

erstellt von jour fixe initiative frankfurt — zuletzt geändert: 2019-01-25T13:37:37+00:00
Vortrag und Diskussion mit Kerstin Schoof (Frankfurt am Main). Übersehen wir Fortschritt in der Gegenwart, wenn wir ihn an seinen Formen aus der Vergangenheit messen?
  • Wann 13.02.2019 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo basis e.v. , Gutleutstraße 8-12
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Die Geister seines Lebens hatten immer auch eine gesellschaftliche Dimension: Mark Fisher, britischer Kulturwissenschaftler und Theoretiker der „Hauntology“, war den Untoten und Wiedergängern auf der Spur, die die Popkultur heimsuchen. Uneingelöste Zukunftsentwürfe aus der Vergangenheit verstellen die Zukunft im Hier und Jetzt, so seine These, und verhindern Neuentwicklungen – z.B. in der aktuellen Musik, die zunehmend aus der Rekombination historischer Zitate besteht. Diese berechtigte Trauer um den unmöglichen Fortschritt trägt bisweilen nostalgische Züge, die sich oftmals an Idealen des Modernismus orientieren.

Was bedeutet künstlerischer Fortschritt, und wie retro sind seine Referenzen?

Vortrags- und Diskussionsreihe "Zukunft des Fortschritts" der jour fixe initiative frankfurt in Zusammenarbeit mit:
basis e.v.
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.
GEW Bezirksverband Frankfurt
GEW Regionalverband Hochschule und Forschung Südhessen

www.jourfixefrankfurt.net