Schöne neue Arbeitswelt - Digitaler Wandel jenseits der Kernarbeitsnorm?

erstellt von Haus am Dom — zuletzt geändert: 2019-03-27T12:19:28+00:00
Es diskutieren Dr. Sophie Rosenbohm (Institut für Arbeit und Qualifikation, IAQ), Alexander Wagner (DGB Frankfurt) und Sven Hilbig (Brot für die Welt).
  • Schöne neue Arbeitswelt - Digitaler Wandel jenseits der Kernarbeitsnorm?
  • 2019-04-02T19:00:00+02:00
  • 2019-04-02T21:00:00+02:00
  • Es diskutieren Dr. Sophie Rosenbohm (Institut für Arbeit und Qualifikation, IAQ), Alexander Wagner (DGB Frankfurt) und Sven Hilbig (Brot für die Welt).
  • Wann 02.04.2019 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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Im Rahmen der Vortragsreihe: 100 Jahre ILO – gute Arbeit weltweit! – Arbeitsrechte global!

Mit Digitalisierung und Industrie 4.0 verschwinden alte Arbeitsformen und neue, wie etwa Crowdworker und Arbeitskraftunternehmer entstehen. Global ermöglicht die Digitalisierung der Lieferketten weitere Deregulierung, Entgrenzung und die Spaltung des Arbeitsmarktes – zwischen und innerhalb von Süd und Nord. Welche Möglichkeiten des Widerstandes, des Organizing für Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Gruppen gibt es und wie können uns die ILO-Kernarbeitsnormen dabei helfen?

100 Jahre ILO
Armutslöhne, fehlende Gewerk­schaftsfreiheit, Kinderarbeit – die Liste der Arbeitsrechts­ver­letzungen weltweit ist lang. Wer sich für bessere Arbeits­bedingungen in globalen Wert­schöpfungs­ket­ten einsetzt, be­zieht sich meist auf internationales Arbeits­recht und auf die Internatio­nale Arbeitsorga­ni­sa­tion (ILO). Deren Kernarbeits­normen gelten als Menschen­rechte.

Die ILO wird 2019 hundert Jahre alt. Anlass für diese Reihe, die Themen­felder informelle Arbeit, prekäre Be­schäftigung, existenzsichernde Löhne, Digitalisierung und Gewerkschaftsfreiheit zu un­tersuchen. An ihnen soll exemplarisch erkundet werden, inwiefern die ILO mit ihrem Normenwerk, ihren Ver­fah­rensweisen und -entscheidungsmechanismen zur Prob­lemlösung globaler Arbeits­konflikte beiträgt.

Veranstalter: Haus am Dom, DGB Frankfurt und Entwicklungspolitisches Netzwerk EPN Hessen.

Eintritt frei