Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen

erstellt von DFG-VK Hessen — zuletzt geändert 2023-12-03T11:49:49+01:00
Für alle aus Russland, Belarus und der Ukraine, die den Kriegsdienst verweigern. Kundgebung zum Internationalen Tag der Menschenrechte
  • Wann 06.12.2023 ab 15:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Alte Brücke/Deutschherrnufer (Südufer des Mains)
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Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der bereits zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt hat.

Viele Menschen aus Russland und Belarus, aber auch der Ukraine, denen der Kriegsdienst droht, versuchen sich diesem zu entziehen: Sie wollen keine anderen Menschen töten und auch nicht in diesem Krieg sterben. Soldat*innen an der Front wollen angesichts des Grauens ihre Waffen niederlegen. Ihnen allen drohen dafür Repression und Gefängnisstrafen, in Belarus bis hin zur Todesstrafe. Aber: Kriegsdienstverweigerung ist ein international anerkanntes Menschenrecht!

  • Wir fordern von den Regierungen Russlands, Belarus‘ und der Ukraine: Stellen Sie die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen umgehend ein!
  • Wir fordern von der EU und der Bundesregierung: Öffnen Sie die Grenzen! Geben Sie Kriegsgegner*innen die Möglichkeit der Einreise in die Europäische Union! Schützen Sie Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine und geben Sie ihnen Asyl!

Dafür organisieren wir in der Woche vor dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“ – vom 4. bis zum 10. Dezember 2023 – Aktionen an verschiedenen Orten. Wir betonen dabei: Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht!

Zur Aktion in Frankfurt laden ein: Connection e.V.; Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), LV Hessen, Gruppen Frankfurt und Mainz-Wiesbaden; gewaltfrei grün e.V.; Hessischer Flüchtlingsrat; IPPNW-Regio Rhein-Main; NaturFreunde Frankfurt