Frankfurt und der Nationalsozialismus

erstellt von Historisches Museum — zuletzt geändert: 2019-02-07T12:50:02+00:00
Tagung am Donnerstag, 21. und Freitag, 22. März 2019. Zur Vorbereitung auf die gleichnamige Ausstellung im kommenden Jahr werden aktuelle Forschungsprojekte zu Frankfurt im NS vorgestellt.
  • Wann 21.03.2019 um 10:00 bis 22.03.2019 um 15:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Historisches Museum Frankfurt, Saalgasse 1
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Die Tagung bringt zur Vorbereitung der Ausstellung Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen zusammen, die aktuelle Forschungsprojekte zu Frankfurt im NS vorstellen und davon berichten, wie man andernorts mit den Heraus-forderungen umgeht, vor denen heute die Erinnerung an diese Epoche der deutschen Geschichte steht. Die Erwar-tungen der Frankfurter Stadtgesellschaft an eine solche Ausstellung sollen gleichermaßen Berücksichtigung finden. Deshalb sind alle Interessierte und Akteur*innen, die sich mit diesem Thema befassen, eingeladen.

Programm

  • Donnerstag, 21. März

Erwartungen

10.00  Begrüßung
Dr. Jan Gerchow (Historisches Museum Frankfurt)
Grußwort Dr. Ina Hartwig (Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main)
Grußwort N.N. (Hessische Landeszentrale für politische Bildung Wiesbaden)

10.30  Key Note: Von der Heimat ohne NS zum NS ohne Heimat.
Der Nationalsozialismus und die lokale Geschichtskultur nach 1945
Prof. Dr. Habbo Knoch (Universität Köln)

11.00  Ideensammlung mit dem Publikum
Was erwarten wir von einer Frankfurter NS-Ausstellung?

12.30  Mittagspause (Selbstzahler)

Stand der Forschung zu Frankfurt, laufende Projekte und Desiderata

13.30  Stand der Forschung
Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Goethe-Universität Frankfurt)

14.00  Aktuelle Projekte des Fritz Bauer Instituts
Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Fritz Bauer Institut, Frankfurt)

14.30  Die Frankfurter Universität im NS
Prof. Dr. Moritz Epple (Goethe-Universität Frankfurt)

15.00  Gemeinsame Diskussion und Kaffeepause

15.45   Die Webseite „Frankfurt 1933–1945.de“
Dr. Thomas Bauer (Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt)

16.15  Das neue Konzept des Jüdischen Museums Frankfurt
Dr. Mirjam Wenzel (Jüdisches Museum Frankfurt)

16.45 Vergangenheit und Zukunft der Gedenkpädagogik in Frankfurt
Gottfried Kößler (Pädagogisches Zentrum, Frankfurt)

17.15  Gemeinsame Diskussion

Öffentlicher Abendvortrag

18.30  Historisches Wissen und das Fortleben postnazistischer Bilderwelten in der Popkultur
Dr. Jelena Jazo (Frankfurt)

  • Freitag, 22. März

Methoden: Wie den Nationalsozialismus ausstellen und vermitteln? Erfahrungen andernorts

9.30  Partizipative Ansätze in Ausstellungsprojekten: Das denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg
Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

10.00  Der Nationalsozialismus in der geplanten Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums
Fritz Backhaus (Deutsches Historisches Museum, Berlin)

10.20 Emotionen und Diskurs. Erfahrungen im Umgang mit NS-Objekten
Dr. Sylvia Necker (Nottingham/Frankfurt)

10.40  Kaffeepause

11.00  Vielfältige Ansätze. Von der Erforschung zur Darstellung von Akteurinnen und Akteuren
PD Dr. Jan Erik Schulte (Gedenkstätte Hadamar)

11.20  Medial und interaktiv. Das geplante NS-Dokumentationszentrum in Mannheim
Andreas Mix (MARCHIVUM, Mannheim)

11.40  Digitale Medien in der historisch-politischen Bildung
Dr. Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt)

12.00  Design für Alle. Die neue Dauerausstellung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Dr. Elke Gryglewski (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin)

12.20 Gemeinsame Diskussion

13.00 Mittagspause (Selbstzahler)

Resümee

14.00  Welche Anstöße kann eine Ausstellung der Stadtgesellschaft geben?
Dr. Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems)

14.30  Zusammenfassung des gesammelten Inputs

15.00 Ende der Veranstaltung

An beiden Tagen ganztägig: Poster-Präsentationen von Initiativen zur Frankfurter NS-Geschichte.

Die Tagung bringt zur Vorbereitung der Ausstellung Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen zusammen, die aktuelle Forschungsprojekte zu Frankfurt im NS vorstellen und davon berichten, wie man andernorts mit den Herausforderungen umgeht, vor denen heute die Erinnerung an diese Epoche der deutschen Geschichte steht. Die Erwartungen der Frankfurter Stadtgesellschaft an eine solche Ausstellung sollen gleichermaßen Berücksichtigung finden. Deshalb sind alle Interessierte und Akteur*innen, die sich mit diesem Thema befassen, eingeladen.

Veranstalter: Historisches Museums Frankfurt, Fritz Bauer Institut, Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Bildungsstätte Anne Frank, Historisches Seminar der Goethe-Universität, Institut für Stadtgeschichte und Jüdisches Museum Frankfurt.

Anmeldung: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

Teilnahmegebühr: 20 € / Person inklusive Kaffeepausen (vor Ort an der Museumskasse zu bezahlen.)