Tagung: „Frieden gebieten, wo die Herrschenden Krieg schreien!"

erstellt von DKP Frankfurt — zuletzt geändert 2022-06-16T19:36:30+01:00
Über den Imperialismus als System und die Kriegsgefahr. Tagung der Marx-Engels-Stiftung und der DKP Frankfurt
  • Wann 03.07.2022 von 10:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Saalbau Gallus, Frankenallee 111
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Der Titel unserer Veranstaltung ist einem von Marx verfassten Aufruf der Ersten Internationale entnommen. Darin wird die Verantwortung der Arbeiterklasse für diese Aufgabe benannt. Der Krieg in der Ukraine hat für Marxistinnen und Marxisten sicherlich viele Fragen aufgeworfen. Er sollte aber auch Anlass sein, diese marxistische Erkenntnis wieder ernst zu nehmen: Wenn wir keinen Krieg wollen, dann müssen wir, muss die Arbeiterbewegung in der Lage sein, dies gegen die herrschende Klasse durchzusetzen! Die Gesetzmäßigkeit, die dieser Einsicht zu Grunde liegt, hat Lenin vor gut 100 Jahren mit seiner Analyse des Imperialismus beschrieben.

Wir wollen daher prüfen, wie sich auf Basis dieser Analyse Kriegsgefahr und Friedenskräfte heute bestimmen lassen. Wie stellen sich die ökonomischen Erscheinungen des Imperialismus heute dar? Wie können wir die Rolle des Imperialismus im System internationaler Beziehungen bestimmen? Welche Aufgaben stehen vor den Friedenskräften angesichts des gegenwärtigen Kriegs und welchen Beitrag können wir leisten, damit sie diese lösen können und die Macht erlangen, Frieden zu gebieten, wo die Herren Krieg schreien?

Referate von

  • Jürgen Lloyd:
    Marxistische Imperialismustheorie heute
  • Lucas Zeise:
    Ökonomische Trends des Imperialismus der Gegenwart
  • Arnold Schölzel:
    Ukraine-Krieg und Imperialismus-Frage
  • Hans Christoph Stoodt:
    Aktuelle Dissense im marxistischen Imperialismus-Verständnis
  • Andrea Hornung:
    Unterschiede im Imperialismus-Verständnis und ihre Bedeutung für aktuelle Praxisfelder des Antiimperialismus

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Anmeldungen (bitte an info@dkp-frankfurt.de) sind gern gesehen und erleichtern die Planung.