Urban!

erstellt von Heinrich-Boell-Stiftung Hessen — zuletzt geändert: 2019-03-09T16:29:57+00:00
Vortrag, Diskussion, Barabend mit Niklas Maak.
  • Wann 02.04.2019 ab 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Lokal im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4
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Von der Architektur über die Stadtplanung bis zur Immobilienwirtschaft wird scheinbar allerorten die urbane Stadt angerufen. Jedes Neubauprojekt, jede städtebauliche Initiative wirbt damit. Selbst die anti-urbansten Planungen beschwören die Leitbilder der „europäischen Stadt“ und der „Stadt der kurzen Wege“, mit denen die Hoffnung auf soziale Inklusion, lebenswerte öffentliche Räume und nachhaltige Mobilität verbunden sind.

Der blumigen Rhetorik steht die Realität der Neubauviertel entgegen: Ob in Berlin, München oder Frankfurt – die Fähigkeit, lebenswerte Städte zu bauen, scheint verloren gegangen zu sein. Augenscheinlich herrscht eine große Verwirrung um den Begriff der Urbanität und der Idee von Stadt, die sich dahinter verbirgt. In einem Vortrag der Reihe Böll Analytics nimmt sich der Architekturkritiker Niklas Maak einer Relektüre an.

Niklas Maak, Architekturkritiker und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Architektur in Hamburg und Paris, promovierte zur Entwurfstheorie bei Le Corbusier und Paul Valéry und lehrte Architekturgeschichte und -theorie in Harvard, Berlin und als Gastprofessor an der Frankfurter Städelschule. Im Hanser Verlag erschienen seine Bücher „Der Architekt am Strand“ (2010), „Wohnkomplex. Warum wir neue Häuser brauchen“ (2014) sowie „Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner“ (2016).

Moderation: Benjamin Pfeifer Heinrich-Böll-Stiftung Hessen