Vom internationalen Handelskrieg bis zu Massendemonstrationen in Hongkong

erstellt von synnika.space — zuletzt geändert: 2019-07-23T13:07:15+02:00
Beobachtungen des Alltags im Süden Chinas // Workshop mit SoengJoengToi, (Chinesisches Künstler * innen-Kollektiv SJT aus Guangzhou)
  • Wann 03.08.2019 von 11:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Nikahaus, Niddastraße 57
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Millionen von Menschen sind kürzlich in Hongkong auf die Straße gegangen, um gegen ein neues Gesetz zu protestieren, das die Auslieferung an das chinesische Festland ermöglichen würde. Die Einführung dieses Gesetzes wird allgemein als eine Stärkung der Kontrolle der chinesischen Regierung in Peking über die ehemalige britische Kolonie angesehen. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Beziehungen Hongkongs zum Festland sind vielfältig und untrennbar mit dem industriellen Aufstieg Chinas als "Werkstatt der Welt" verbunden. Andererseits ist die Wirtschaft des chinesischen Festlandes mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, während sie sich in großen Veränderungen befindet. Sie ist nach wie vor stark auf Hunderte von Millionen von Wanderarbeitern angewiesen, die in ihren Fabriken und prekären Dienstleistungsarbeitsplätzen arbeiten. Der Handel steht im Widerspruch zum US-Signal, dass Chinas exportorientiertes und tief greifendes Wachstumsmodell immer schwieriger zu erhalten ist. In diesem Workshop wollen wir diese Tendenzen näher beleuchten. Wie verhalten sie sich zu parallelen Entwicklungen in Europa? Wie können wir mit den Klassenkonflikten im Süden Chinas umgehen?

(Veranstaltungssprache ist Englisch, bei Bedarf mit Übersetzung.)

Infos unter: www.synnika.space.