"War da was?" Frankfurt am Main im Nationalsozialismus

erstellt von Frankfurter Netzwerk für Erinnerungskultur — zuletzt geändert: 2020-10-29T20:11:34+01:00
Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ist keine allein staatliche und institutionelle Aufgabe, sondern ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Gerade hier in Frankfurt haben in den letzten Jahrzehnten privat organisierte Initiativen einen wertvollen Beitrag geleistet. Die Tagung, organisiert vom Frankfurter Netzwerk für Erinnerungskultur, möchte diese Arbeit sichtbar machen.
  • "War da was?" Frankfurt am Main im Nationalsozialismus
  • 2020-10-30T18:00:00+01:00
  • 2020-10-30T21:00:00+01:00
  • Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ist keine allein staatliche und institutionelle Aufgabe, sondern ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Gerade hier in Frankfurt haben in den letzten Jahrzehnten privat organisierte Initiativen einen wertvollen Beitrag geleistet. Die Tagung, organisiert vom Frankfurter Netzwerk für Erinnerungskultur, möchte diese Arbeit sichtbar machen.
  • Wann 30.10.2020 von 18:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Haus am Dom, Domstr. 3
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Tagung am Freitag, 30.10. und Samstag, 31.10.2020

Freitag, 30.10.2020

18:00-19:15 Uhr
Die Stadt Frankfurt im Nationalsozialismus – Politiken der Erinnerung
Alfons Maria Arns, Historiker

Pause 15 Minuten

19:30-21:00 Uhr
Frankfurt „arisiert“. Umfang und Aufarbeitung eines Raubes.
Dieter Wesp, Stadthistoriker

Jüdische Pflegegeschichte in Frankfurt
Evi Ulmer, Birgit Seemann, Edgar Bönisch, AK Jüdische Pflegegeschichte

Samstag 31.10.2020 

10:00-11:00 Uhr
Identifikation von Opfern der "Euthanasie" am Beispiel der Frankfurter Nervenklinik
Moritz Verdenhalven, AG Geschichte der Psychiatrie, Goethe Universität Frankfurt

Pause 15 Minuten

11:15-12:15 Uhr
Zwangsarbeit in Frankfurt am Beispiel des KZ- Katzbach
Andreas Dickerboom, Förderverein Katzbach

Pause 75 Minuten

13:30-14:30 Uhr
Die Rolle der WiderstandskämpferInnen für Entschädigung und Erinnerungskultur
Dr. Thomas Altmeyer,  Studienkreis Deutscher Widerstand

Pause 15 Minuten

14:45-15:45 Uhr
Kontinuitäten nach 1945 anhand der Arbeit mit Zeitzeugen die vom DP-Camp Föhrenwald nach Frankfurt in die Waldschmidtstrasse kamen.
Initiative 9. November e.V.

Pause 15 Minuten

16:00 -17:30 Uhr
Abschlusspodium „Ist da was?“ -  Kontinuitäten.
mit (u.a.):
Mirjam Heydorn, Studienkreis deutscher Widerstand, Stephan Wirtz, Förderverein Roma e. V.


Veranstalter: Frankfurter Netzwerk für Erinnerungskultur in Kooperation mit dem Haus am Dom 

Die Tagung ist ausgebucht, jedoch komplett über YouTube live zu verfolgen:
https://www.youtube.com/user/HausamDom