Was können Frauen*bewegungen weltweit von einander lernen?

erstellt von Frauenstreik_ffm — zuletzt geändert: 2019-02-16T17:45:05+00:00
Vortrag und Diskussion mit Freund*innen und Student*innen aus Kurdistan. Diese werden über ihr Konzept der Jineoloji erzählen.
  • Wann 18.02.2019 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Café Kurzschlusz, Kleiststr. 5 (FH, rotes Haus)
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Jineoloji - dieses kurdische Wort bedeutet "Wissenschaft der Frau". Das Konzept formuliert eine radikale Kritik an die Wissensproduktion des patriarchalen Systems und fordert eine Neustrukturierung der Wissenschaften aus der weiblichen Perspektive.

Die Jineoloji ist deswegen von großer Notwendigkeit, um auf die Widersprüche und Probleme der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Gesundheit, der Bildung, der Ökologie, der Ethik und der Ästhetik reagieren zu können.

Diese Aneignung ist also eine Form der Selbstverteidigung – eine kulturelle, intellektuelle und psychologische Selbstverteidigung gegen die Angriffe der kapitalistischen Moderne. Nur durch diese Auseinandersetzung können wir klären, wie Individuen gestärkt werden können, um sich von ihren Abhängigkeiten vom kapitalistisch patriarchalen System zu entbinden und ihre Identität neu und selbstbestimmt zu definieren.

Mittels des Vortrages werden wir uns der Frage annähern, wie wir als Frauen überall auf Welt geschichtlich gesehen so weit in den Hintergrund gedrängt werden konnten bis hin zur völligen Versklavung. Hierbei ist das Ziel der Jineoloji jenseits der kapitalistischen Moderne mittels der Jineoloji das System neu zu denken und einen Grundboden zur demokratischen Moderne zu bilden.

Veranstalter*innen: Internationalistische feministische Initiative, Café Kurzschlusz, Verband der Studierenden Frauen aus Kurdistan