Worker’s Club

erstellt von AKK Antifa Kritik &amp — zuletzt geändert: 2019-03-09T17:51:01+00:00
Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club.
  • Worker’s Club
  • 2019-03-20T19:00:00+01:00
  • 2019-03-20T23:59:59+01:00
  • Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club.
  • Wann 20.03.2019 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Centro, Alt-Rödelheim 6
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet. Ebenfalls haben wir über Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutiert und sind damit einhergehend der Frage nach der Möglichkeit von Arbeitskämpfen bei sozialen Trägern nachgegangen.

Beim nächsten Treffen wollen wir uns mit den Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor beschäftigen. Dazu wird es einen Input zur Kritik der politischen Ökonomie des öffentlichen Sektors geben. Auch und gerade im öffentlichen Sektor wird gesellschaftlich notwendige Arbeit, Arbeit für andere, geleistet. Diese Notwendigkeit lässt sich jedoch nicht am Kriterium der Profitabilität bemessen. Deswegen wollen wir uns gemeinsam fragen, was der öffentliche Sektor ist und welche Probleme in der Arbeit hier auftreten. Inwiefern machen wir in unserem Arbeitsalltag Ausbeutungs- und Widerspruchserfahrungen? Welches gesellschaftsverändernde Potenzial birgt die Kritik an den alltäglichen Problemen? Zuletzt: Was müsste sich ändern, damit diese nicht mehr auftreten?

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt! Denn der Worker‘s Club soll vor allem ein Forum bieten den alltäglich zu erleidenden Ohnmachtserfahrungen im Lohnarbeitskontext durch die gemeinsame Diskussion und mit einem solidarischen Umgang etwas entgegenzusetzen.

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können!