Zur Abschiebung von Roma Flüchtlingen

erstellt von Förderverein Roma e. V. — zuletzt geändert 2023-09-07T12:03:17+01:00
nach Serbien, Nordmazedonien, Montenegro, Bosnien, Albanien und ins Kosovo. Vortrag mit Bilddokumentation über die konkrete Situation der Rom*nia vor Ort
  • Wann 21.09.2023 ab 18:30 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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Seit Jahren werden Bürgerkriegsflüchtlinge, darunter viele Roma Familien, mit äußerster Brutalität in die Länder des früheren Jugoslawiens abgeschoben. Dass die Kinder und Jugendlichen in Deutschland aufgewachsen sind, Kita und Schule besuchen, eine Ausbildung machen, die Familien sich eine Perspektive aufgebaut haben, bleibt unberücksichtigt.

Vor dem Hintergrund der schrittweisen Vereinbarungen der sogenannten sicheren Herkunftsländer – wie aktuell mit Moldau und Georgien - werden seitens der Bundesregierung rechtliche, politische und organisatorische Voraussetzungen geschaffen, die die reibungslose Abschiebung erleichtert und die Tatsache der dokumentierten Menschenrechtsverletzungen, der systematischen Diskriminierung von Roma*nia in den einzelnen Staaten, ignoriert.

Frau Hilke Folkers, die sich mit dem Wetzlarer Verein Negubi Nadu seit vielen Jahren für Roma*nia-Flüchtlinge aus dem West-Balkan einsetzt, hat verschiedene Länder bereist und die Familien weiter betreut. Sie berichtet anhand einer Bilddokumentation über die konkrete Situation der Rom* nia vor Ort.