Zwangsräumung stoppen!

erstellt von Eine Stadt für Alle! — zuletzt geändert: 2021-06-16T13:32:35+01:00
- ABG will sechsköpfige Familie Ende Juni vor die Tür setzen. Solidaritätsaktion zur Stadtverordnetenversammlung gegen die Zwangsräumung
  • Wann 17.06.2021 von 15:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo vor den Mainarcaden, Kurt-Schumacher-Str. 8
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Initiative Eine Stadt für Alle! fordert die Aufhebung der Zwangsräumung von Familie Taouil und einen generellen Stopp aller Zwangsräumungen bei der ABG!

Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem der Zwangsräumungstermin der Familie Taouil verschoben werden konnte. Doch seitdem hat sich nichts verändert. Die Familie hat kein neues Zuhause gefunden und ist immer noch dringend auf die Sozialwohnung angewiesen, in der sie seit zehn Jahren lebt. Am 30. Juni soll die sechsköpfige Familie endgültig aus ihrer Wohnung geräumt werden.

Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG lässt jährlich etwa 100 Haushalte zwangsräumen. Die ABG Holding bezeichnet sich selbst als „Garant für bezahlbare Mietwohnungen” und ist laut Gesellschaftervertrag für eine „sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung” zuständig. Dieser Verantwortung wird die kommunale Wohnungsbaugesellschaft nicht gerecht, wenn sie eine sechsköpfige Familie auf die Straße setzt, Kinder aus ihrem sozialen Umfeld reißt und Menschen einem Wohnungsmarkt überlässt, der für migrantisierte Menschen mit Behinderung und geringem Einkommen keinen Platz hat.

Wir rufen zur Solidaritätsaktion auf, denn die städtische Wohnungsgesellschaft ABG hat für sozialen, würdigen Wohnraum zu sorgen, statt für Zwangsräumungen! Wir fordern den sofortigen Stopp von Zwangsräumungen bei der ABG - im Falle der Familie Taouil und für alle anderen Betroffenen! Wer, wenn nicht die kommunale Wohnungsgesellschaft soll diese und andere Menschen in sozialen Notlagen auffangen und ihnen ein menschenwürdiges Wohnen ermöglichen?