»Am Ende frei !« Mit Solidarität gegen Apartheid in Südafrika

erstellt von IG Metall — zuletzt geändert: 2018-10-18T15:04:55+01:00
Was bedeutet der Kampf von damals für die transnationale Gewerkschaftspolitik heute? Was kann getan werden, um die fortdauernde Prekarisierung in Südafrika und in den globalen Lieferketten zu bekämpfen? Darüber diskutieren Metall-Gewerkschafter und Betriebsräte aus Deutschland und Südafrika.
  • »Am Ende frei !« Mit Solidarität gegen Apartheid in Südafrika
  • 2018-10-25T17:30:00+02:00
  • 2018-10-25T20:30:00+02:00
  • Was bedeutet der Kampf von damals für die transnationale Gewerkschaftspolitik heute? Was kann getan werden, um die fortdauernde Prekarisierung in Südafrika und in den globalen Lieferketten zu bekämpfen? Darüber diskutieren Metall-Gewerkschafter und Betriebsräte aus Deutschland und Südafrika.
  • Wann 25.10.2018 von 17:30 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Mainforum der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Vor 30 Jahren hatte sich die IG Metall unter ihrem damaligen Vorsitzenden Franz Steinkühler mit einem 14-Punkte-Programm erfolgreich für arbeitsrechtliche Mindeststandards in den deutschen Unternehmen am Kap und gegen das unmenschliche Apartheid-Regime eingesetzt. Damals entstand mit Unterstützung der IG Metall eine starke Gewerkschaft aller Metallarbeiter, die National Union of Metalworkers of South Africa – NUMSA.

Metall-Gewerkschafter und Betriebsräte aus Südafrika und Deutschland würdigen die historische Befreiung von der Apartheid. Unter anderem geht es um die Frage, was der Kampf von damals für die transnationale Gewerkschaftspolitik heute bedeutet. Was kann getan werden, um fortdauernde Prekarisierung in Südafrika und in den globalen Lieferketten zu bekämpfen?

Programm
17:00 Uhr Einlass

17:30 Uhr Eröffnungsvideo
Begrüßung und Einführung: Wolfgang Lemb,
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
Keynote: Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall und Präsident von IndustriALL Global Union

18:00 Uhr Das 14-Punkte-Programm der IG Metall (1988) für Mindeststandards gegen Apartheid in Südafrika
Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau
Franz Steinkühler, ehemaliger 1. Vorsitzender der IG Metall
Brian Fredricks, ehemals NAAWU sowie Stellvertretender Generalsekretär des Internationalen Metallgewerkschaftsbundes
Hlokoza Motau, NUMSA und Ex-Shop Steward Bosch SA
Renate Müller, ehemalige stellvertretende BR-Vorsitzende von Volkswagen, Kassel

19:00 Uhr Pause mit Getränken

19:15 Uhr Gastredner: Basil Cele, 1. Stellvertretender Präsident NUMSA

19:30 Uhr Wie weiter mit der transnationalen Solidarität heute?
Moderation: Horst Mund, Leiter FB Transnationale Gewerkschaftspolitik der IG Metall
Basil Cele, 1. Stellvertretender Präsident NUMSA
Mathemba Mcoteli, Mitglied des Weltbetriebsrates von VWSA
Holger Zwick, BR-Vorsitzender LEAR Corporation, Bremen
Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall

20:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Eintritt frei