"Eine ganz normale Familie? Fragen und Spuren"

erstellt von Gegen Vergessen - Für Demokratie Rhein/Main — zuletzt geändert: 2018-02-23T11:41:33+02:00
Unser Mitglied Jürgen Vits wird Einblicke in seine spannende und dramatische deutsch-belgische Familiengeschichte geben. Er wird den Bogen vom Ersten Weltkrieg bis zur frühen Nachkriegszeit spannen.
  • Wann 05.03.2018 ab 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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In seinem Vortrag "Eine ganz normale Familie? Fragen und Spuren" wird er zahlreiche private Bilddokumente vorstellen und aus zeitgenössischen Quellen seines Familienarchivs vorlesen, darunter Tagebuchaufzeichnungen seines Vaters und Briefe aus der Kriegsgefangenschaft. Jürgen Vits wird schonungslos und der Wahrheit verpflichtet aufdecken, das die NS-Zeit auch in seinem Familienumfeld tiefere Spuren hinterlassen hat, als er zu Lebzeiten seiner Eltern dachte. In den letzten Jahren hat er überraschende Spuren entdeckt, die ihn von Flandern und vom Rheinland bis nach Israel geführt haben. In seinem Vortrag wird er zudem einige historische Hintergründe beleuchten: So wird er kurz auf die Themen "NSDAP-Mitgliedschaft", "Entnazifizierung" sowie die Judenverfolgung in Belgien eingehen.