Film: Der Bauer bleibst Du

erstellt von Naxos-Kino — zuletzt geändert: 2018-02-10T13:32:58+02:00
Von Benedikt Kuby (D 2013, 100 Min.). Begegnung zwischen zwei Menschen, die ein Altersunterschied von sechzig Jahren trennt. Der Junge will lernen, wie es früher war, er will das alte Handwerk lernen, das auf keiner Schule mehr vermittelt wird. Und der alte Mann will sein handwerkliches Wissen und Können weitergeben, er will es nicht mit ins Grab nehmen.
  • Film: Der Bauer bleibst Du
  • 2018-03-20T19:30:00+01:00
  • 2018-03-20T23:59:59+01:00
  • Von Benedikt Kuby (D 2013, 100 Min.). Begegnung zwischen zwei Menschen, die ein Altersunterschied von sechzig Jahren trennt. Der Junge will lernen, wie es früher war, er will das alte Handwerk lernen, das auf keiner Schule mehr vermittelt wird. Und der alte Mann will sein handwerkliches Wissen und Können weitergeben, er will es nicht mit ins Grab nehmen.
  • Wann 20.03.2018 ab 19:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19
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 “Mein Problem ist, dass meine Sippschaft schon seit zehn Generationen hier auf diesem Hof lebt, ich aber keine Nachkommen habe. Da frage ich mich: Wie wird sich die Zukunft weiter gestalten, wie werde ich leben, wenn ich mal alt bin?”

Seit 400 Jahren betreibt die Familie Wanner einen hoch über dem Inn gelegen Bauernhof, der zu den ältesten Tirols gehört. Heinz, 82 Jahre alt, ist der letzte Spross dieser Sippe. Dass er keine Nachkommen hat, treibt ihn um. Um den Fortbestand der Landwirtschaft zu sichern, hält der kauzige Mann Ausschau nach einem Nachfolger. Seine Wahl fällt auf den 22-jährigen Johannes. Jetzt müssen da zwei Männer zusammenfinden, die aus gänzlich anderen Welten zu kommen scheinen.

40 Jahre hat Heinz den Hof allein betrieben, mit Techniken, die heute kaum noch jemand kennt, geschweige anwendet. Da fällt es ihm nicht leicht, Arbeit aus der Hand zu geben oder gar, sie anders zu machen. Aber mit Johannes hat er jemanden an seiner Seite, der begierig ist, die alten Techniken zu lernen. Der Film zeigt, wie Jung und Alt zusammenfinden, geprägt von gegen­seitiger Achtung und Zuneigung. Und er ist eine Hommage an eine andere Zeit – eine langsamere Zeit.