Industrie 4.0 – Wieviel Mensch wird noch gebraucht?

erstellt von KunstGesellschaft & BCC — zuletzt geändert: 2017-10-20T10:15:49+01:00
Risiken und Chancen einer total vernetzten Arbeitswelt. Matinee mit Prof. Dr. Ing. Reiner Anderl, TU Darmstadt, Fachgebietsleiter Datenverarbeitung in der Konstruktion. Moderation: Herbert Stelz.
  • Wann 22.10.2017 ab 11:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
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Industrie 4.0 bedeutet die massenhafte Verbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit der industriellen Produktion. Unter dem „Internet der Dinge" versteht man die Vernetzung von Gegenständen oder Produkten mit dem Internet mit dem Ziel einer vollautomatisierten, lernenden und agilen Produktion. Weitere Ziele sind nachhaltiger und effizienter Umgang mit begrenzten Ressourcen und wirtschaftliche Herstellung hochindividualisierter Produkte. Ziele sind auch größtmögliche Zeitersparnis und die Einsparung teurer menschlicher Arbeitskraft.

Industrie 4.0 wird „die größte Herausforderung der Welt" genannt. Sie ist eine Revolution von oben und wird unsere gesamte Arbeitswelt transformieren. Die klassische Erwerbsarbeit verliert an Bedeutung, Millionen von Jobs werden durch automatisierte Prozesse ersetzt. Werkzeuge kommunizieren mit den Maschinen, die Maschinen kommunizieren untereinander, der Markt kommuniziert mit der Produktion, die Produktion mit den Zulieferern. Reden die Maschinen am Menschen vorbei? Wozu wird der Mensch noch gebraucht? Zu fragen ist, wer und was bestimmt noch den Wert der menschlichen Arbeit, wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?

Eine Veranstaltung von KunstGesellschaft und Business Crime Control.
Eintritt 5 €, mit Frankfurt-Pass oder Kultur-Pass 1 €.