Nachrichten aus dem Gelobten Land. Die Briefe der Anuta Sakheim

erstellt von Initiative 9. November e.V. — zuletzt geändert: 2017-07-26T12:36:35+02:00
2015 veranstaltete die Initiative 9. November e.V. eine Lesung mit den Briefen Anuta Sakheims. Daraus ist nun ein Buch geworden. Mit Marion Tiedtke, Chefdramaturgin Schauspiel Frankfurt; Alice von Lindenau, Schauspielerin; DW Dreysse, Initiative 9. November e.V. Moderation: Lisa Straßberger.
  • Wann 17.08.2017 ab 19:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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»Wenn wir in Berlin geblieben wären, wäre ich 1943 zwanzig Jahre alt gewesen. Das war gerade das richtige Alter, um in ein KZ wie Auschwitz geschickt zu werden. Dieses Schicksal hat mir meine liebe und weitsichtige Mutter erspart«, schreibt Anuta Sakheims Sohn, heute 94 Jahre alt.

Als sein Vater Arthur, Dramaturg und Regisseur am Schauspiel Frankfurt, 1931 starb, übersiedelte die Witwe mit ihrem Sohn Ruben zunächst nach Berlin, dann nach Palästina. In Tel Aviv verdiente sie als erste Taxifahrerin mühsam ihren Lebensunterhalt. Um Ruben ein besseres Leben zu ermöglichen, schickte sie ihn zu ihren Verwandten nach New York, während sie allein in einem fremden Land zurückblieb.

Der Frankfurter Architekt DW Dreysse schildert, wie die »Initiative 9. November« zu den Briefen der Anuta Sakheim kam und wie sich die Idee einer Publikation realisierte; Marion Tiedtke wirft einen Blick auf die Situation im Schauspiel Frankfurt vor und nach Beginn der Naziherrschaft;

Alice von Lindenau liest aus den Briefen von Anuta Sakheim.

Halbleinenband, 96 Seiten mit s/w Fotografien, 14,- € erschienen bei weissbooks

Eine Veranstaltung von Weissbooks.W www.weissbooks.com; Initiative 9. November e.V.; Haus am Dom www.hausamdom-frankfurt.de

Eintritt frei