Ostermarsch 2017: „Die Waffen nieder“

erstellt von Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. — zuletzt geändert: 2017-02-17T17:36:02+02:00
Frankfurt: 10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11:30 Uhr Bockenheimer Depot; 11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat); 11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz. 13:00 Uhr Kundgebung, Römerberg.
  • Ostermarsch 2017: „Die Waffen nieder“
  • 2017-04-17T10:30:00+02:00
  • 2017-04-17T23:59:59+02:00
  • Frankfurt: 10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11:30 Uhr Bockenheimer Depot; 11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat); 11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz. 13:00 Uhr Kundgebung, Römerberg.
  • Wann 17.04.2017 ab 10:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Frankfurt
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Die vom 14. bis zum 17. April 2017 stattfindenden Ostermärsche sollen ein Zeichen setzen gegen die aktuellen Kriege und Konflikteskalationen. Auch in Frankfurt wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens - und der deutschen Beteiligung daran - nicht unwidersprochen hingenommen wird.

Die Ostermärsche in Hessen beginnen am Karfreitag, 14. April 2017 in Bruchköbel.

Am Samstag, 15. April finden Aktionen u. a. in Gießen, Erbach, Mainz/Wiesbaden und Fulda statt.

Der Ostermarschabschluss in Frankfurt ist am Ostermontag, 17. April 2017 an folgenden
Orten geplant:

Darmstadt
10.30 Uhr Luisenplatz: Treffpunkt für Fahrraddemo zum Ostermarsch in Frankfurt a.M.
Offenbach
10:00 Uhr Auftaktveranstaltung Stadthof (Rathaus)
Frankfurt a.M.
10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11.30 Uhr Bockenheimer Depot
11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat)
11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz

Von dort aus demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13.00 Uhr die Antikriegskundgebung statt. Auf der Kundgebung werden Christine Buchholz (MDB .- Die LINKE), Daniel Cirera (Mouvement de la Paix, Frankreich, ein/e Vertreter/in der afghanischen Migration und Andrea Ypsilanti (MdL, SPD) sprechen. Kulturbeiträge u. a. von „Harald Pons & Nah Dran“.

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Aufruf zum Frankfurter Ostermarsch 2017

Die Waffen nieder!

„Die Waffen nieder!“ Bertha von Suttner (1843-1914),

Titel ihres Romans von 1889

Wir bleiben dabei: Krieg schafft keinen Frieden. Mehr Waffen und mehr Militär verschärfen die weltweiten politischen und humanitären Probleme. Die mit deutschen Waffen angeheizten Kriege treiben Menschen in die Flucht, verursachen zunehmend Armut, Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung. Auf die Sitze getrieben wird diese Politik durch die Sammelabschiebungen von Asylbewerbern in Bundeswehr-Kriegsgebiete wie Afghanistan.

Unser türkischer NATO- und „Flüchtlings-Deal“-Partner unterdrückt zunehmend jede oppositionelle Regung und führt Krieg im eigenen Land und in Syrien. Der sog. „Kampf gegen den Terror“ heizt den Terror weiter an. Das neuerliche Säbelrasseln zwischen Russland und der NATO löst keines der Sicherheitsprobleme der Staaten vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer. Zu Verhandlungen und Ausgleich der Interessen gibt es keine vernünftige Alternative.

Doch die Bundeswehr wird grundgesetzwidrig in immer mehr Staaten geschickt. Bis 2030 sollen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Gleichzeitig fehlen überall Gelder für Bildung, Soziales und ökologischen Umbau. Die in Büchel stationierten US-Atomwaffen werden modernisiert, anstatt dass die Bundesregierung auf eine „atomare Teilhabe“ verzichtet und deren Abzug durchsetzt. Die innere Militarisierung schreitet voran durch Schüren von Terrorangst, Gerede über einen Bundeswehreinsatz im Inneren und die Werbeoffensive der Bundeswehr zur Rekrutierung junger Menschen.

Wir wollen
• das Ende der Kriege und der deutschen Kriegsbeteiligung
• den Stopp aller Rüstungsexporte aus Deutschland und Konversion der Rüstungsindustrie
• Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Rechtspopulismus bekämpfen
• eine EU-Politik für den Schutz und die Entwicklung lokaler Wirtschaft in Entwicklungsländern
• Solidarität mit Migrant_innen und eine humane Flüchtlingspolitik
• Solidarität mit dem türkischen gewaltfreien Widerstand gegen eine neue Diktatur
• internationale Kooperation, z.B. im Rahmen der OSZE, statt militärischer und wirtschaftlicher Drohungen

Deshalb demonstrieren wir beim Ostermarsch am 17. April gemeinsam für eine Welt ohne Terror, Hass und Unterdrückung, für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Tragen wir diese Forderungen auch als Messlatte in den anstehenden Bundestagswahlkampf.

Frieden schaffen ohne Waffen