Rechtfertigung und Entlastung. Albert Speer in der Bundesrepublik

erstellt von Fritz Bauer Institut — zuletzt geändert: 2017-03-08T13:24:43+02:00
Vortrag von Isabell Trommer. Mit der Entlassung Albert Speers aus dem Spandauer Kriegsverbrechergefängnis am 1. Oktober 1966 beginnt eine der erstaunlichsten Geschichten der Nachkriegszeit: Bis zu seinem Tod am 1. September 1981 war der einstige Architekt und Rüstungsminister Hitlers ein Entlastungszeuge in der Bundesrepublik Deutschland und ein Zeitzeuge in der Welt.
  • Rechtfertigung und Entlastung. Albert Speer in der Bundesrepublik
  • 2017-03-21T18:15:00+01:00
  • 2017-03-21T23:59:59+01:00
  • Vortrag von Isabell Trommer. Mit der Entlassung Albert Speers aus dem Spandauer Kriegsverbrechergefängnis am 1. Oktober 1966 beginnt eine der erstaunlichsten Geschichten der Nachkriegszeit: Bis zu seinem Tod am 1. September 1981 war der einstige Architekt und Rüstungsminister Hitlers ein Entlastungszeuge in der Bundesrepublik Deutschland und ein Zeitzeuge in der Welt.
  • Wann 21.03.2017 ab 18:15 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 31
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Seine Erinnerungen (1969) und seine Spandauer Tagebücher (1975) waren in den Medien und Buchhandlungen überragende Erfolge.

In ihrer Studie untersuchte die Referentin der Veranstaltung, Isabell Trommer, die Wahrnehmung Speers in der deutschen Öffentlichkeit von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen dabei Rechtfertigungsdiskurse, die nicht nur den Umgang mit Speer selbst geprägt haben, sondern auch viel über das Verhältnis der Bundesrepublik zum Nationalsozialismus und die Grundzüge ihrer politischen Kultur verraten.