Roma in Frankfurt

erstellt von Forschungsstelle NS Pädagogik an der Goethe Universität — zuletzt geändert: 2018-11-03T13:46:12+01:00
Filmvorführung und Gespräch mit dem Förderverein Roma und den Filmemacherinnen Ulrike Holler und Cornelia Rühlig (Margit Horváth Stiftung).
  • Wann 15.11.2018 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Hörsaal I, Campus Bockenheim, Mertonstr. 17-21
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Roma, die in Frankfurt leben, beschreiben in diesem Film ganz unterschiedliche Aspekte des eigenen Alltagslebens: z. B. ihr Aufwachsen als Kinder von KZ-Überlebenden, die in der Nachkriegszeit erneut an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und keine Wohnung bekommen. Obdachlose erklären, warum sie aus Rumänien nach Frankfurt kamen und wie sie nun durch Betteln oder Billigstlohnarbeit versuchen, ihre Familie zu ernähren. Jugendliche, die zeitweise in osteuropäischen Ländern und zeitweise in Frankfurt aufwuchsen, erzählen von den Besonderheiten ihrer Bildungsgeschichte. Sie sprechen alle von ihrer Hoffnung, ein „normales“ Leben aufbauen zu können und erleben tagtäglich, dass man ihnen mehr misstraut als anderen – wenn deutlich wird, dass sie Roma sind.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Perspektiven auf Lebensrealitäten von Rom*nja in Frankfurt - Antiziganistische Vorurteilsstrukturen von der NS-Zeit bis heute"