Anschläge auf linke Wohnprojekte in der Region Rhein-Main

erstellt von DIE LINKE. Hessen — zuletzt geändert: 2018-12-05T11:59:55+01:00
müssen lückenlos aufgeklärt werden

Laut Berichten der Frankfurter Rundschau gab es offenbar Brandanschläge auf eine Reihe alternativer Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet. „Diese Brandserie muss lückenlos aufgeklärt werden“, fordert Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen. „Nach zahlreichen Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte scheinen nun auch zunehmend linksalternative Wohnprojekte zum Ziel rechter Gewalt zu werden. Diese Entwicklung ist mehr als besorgniserregend. Die Frankfurter CDU, AfD und FDP, die im Römer eine Stimmungsmache gegen linke Wohnprojekte betreiben, weil sie nicht in ihr Weltbild passen, sollten angesichts dieser Vorfälle ihren Feldzug gegen alternative Projekte umgehend einstellen.

Linke Wohnprojekte, wie die Au in Frankfurt-Rödelheim oder das Wohnprojekt `Knotenpunkt‘ in Schwalbach sind ein Beitrag, die Profit- und Marktlogik im Bereich der Wohnungsversorgung zurückzudrängen, verstehen sich als Orte alternativer Gesellschaftsentwürfe und stellen eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft dar. DIE LINKE. steht solidarisch an der Seite der Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnprojekte.“

DIE LINKE. Hessen, Pressedienst, Frankfurt am Main, 5. Dezember 2018