Auf die Straße für die Vielfalt

erstellt von DIE LINKE. Fraktion im Römer — zuletzt geändert: 2018-01-19T16:48:13+02:00
Am Samstag, 20. Januar, veranstaltet das umstrittene rechte Bündnis „Demo für Alle“ in Frankfurt eine Konferenz zu den angeblich dramatischen Folgen der Öffnung der Ehe, eine angebliche Frühsexualisierung und dem „Gender-Wahn“. Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt ruft zur Gegenkundgebung ab 11 Uhr und anschließender Demo um 13 Uhr zum Hauptbahnhof auf.

Ein breites Bündnis von Initiativen und Vereinen will sich der rechts-konservativen, homofeindlichen, trans*feindlichen, inter*feindlichen und sexistischen „Demo für Alle“ entgegenstellen. Pearl Hahn, queerpolitische Sprecherin der Fraktion, unterstützt die Aktion und ruft ebenfalls zur „Demo für Vielfalt und Liebe Frankfurt“ auf. Hahn weist darauf hin, dass in Frankfurt kein Platz für das rechte Bündnis ist. „Die `Demo für Alle´ möchte die real existente Vielfalt innerhalb der Gesellschaft nicht in der Öffentlichkeit sehen und sie ist dementsprechend Feinde der Gleichberechtigung. Deswegen spricht sie sich gegen die `Ehe für alle´ und einen `Bildungsplan der Vielfalt´ aus. Dieser Lehrplan soll über die existierende sexuelle und geschlechtliche Diversität in unserer Gesellschaft aufklären. Aufklärung und ein Hinwirken zu mehr Akzeptanz ist ein unverzichtbarer Baustein für eine offene, solidarische Gesellschaft“, erklärt Hahn.

Die „Demo der Vielfalt und Liebe“ findet am Samstag, 20. Januar 2018, von 11 bis 14 Uhr auf der Hauptwache Frankfurt statt.