Für die Abschaffung der Anti-Abtreibungs-Paragraphen

erstellt von bfks ffm — zuletzt geändert: 2017-11-20T19:15:05+01:00
Die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen muss ein Ende haben! Ein breites Bündnis fordert das Ende der Kriminalisierung von Schwangerschafts abbrüchen.

Das Bündnis unterstützt die Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel, der aktuell von einem Gießener Staatsanwalt Werbung für Schwangerschaftsabbrüche vorgeworfen wird, da sie auf ihrer Website mitgeteilt hat, dass sie solche durchführt.

Die Kernforderung des Bündnisses ist die Abschaffung der Anti-Abtreibungs-Paragraphen § 218 ff. im Strafgesetzbuch.

Die Sprecherin des Bündnisses Martina Wronka betont: „Dass Schwangerschaftsabbrüche anders behandelt werden als andere medizinische Eingriffe, ist für uns ein Skandal. Schwangeren muss es erlaubt sein, selbst zu entscheiden, was mit ihrem Körper passiert. Es muss aufhören, dass Schwangere, die einen Abbruch wollen, gemaßregelt, statt unterstützt werden. Sie müssen sich außerdem frei informieren können, wer diesen Eingriff vornehmen kann und eine eigene Arztwahl treffen können. Wir fordern die längst überfällige Abschaffung aller Anti-Abtreibungs-Paragraphen und ein Ende der Kriminalisierung von Betroffenen, Ärzt*innen und Aktivist*innen.“

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, mobilisiert das Bündnis für den 24.11.2017 nach Gießen, wo an diesem Tag der Prozess gegen Kristina Hänel stattfindet und ruft abends zu einer Demonstration in Frankfurt auf.

24.11.2017, 08.30 Uhr

24.11.2017, 17.00 Uhr

Kundgebung vor dem Landgericht Gießen

Demonstration in Frankfurt für die Abschaffung der Anti- Abtreibungs-Paragraphen; Treffpunkt vor ProFamilia

Pressemitteilung des Bündnisses für körperliche Selbstbestimmung Frankfurt vom 20.11.2017

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