Ernst-Reuter-Schule – für Bildungsgerechtigkeit einstehen!

erstellt von DIE LINKE. im Römer — zuletzt geändert: 2019-12-13T13:07:46+02:00
Für den Ausbau der Europäischen Schule Frankfurt soll die Ernst-Reuter-Schule an Flächen verlieren.

Dagegen wehren sich nun Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte mit einer Demonstration am 13.12.2019 ab 13.15 Uhr vor der Ernst-Reuter-Schule. DIE LINKE. im Römer unterstützt die Betroffenen in ihrem Anliegen.

„Für die Eltern der Ernst-Reuter-Schule läuft das Fass über“, so Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Römer. „Seit Jahren steht eine Sanierung an, für die bereits Mittel im Haushalt zur Verfügung stehen. Mittlerweile wurde auch ein Konzept mit den Menschen vor Ort und einem Architekturbüro ausgearbeitet. Statt der Umsetzung sollen nun aber Flächen gestrichen werden. Dabei ignoriert das Amt für Bau und Immobilien (ABI), dass die Flächen Teil des pädagogischen Konzeptes der Schule sind. Diese tragen seit vielen Jahren zum erfolgreichen Gelingen der Integration und der Vermittlung von Nachhaltigkeit bei.“

In den vergangenen Jahren hat die Ernst-Reuter-Schule bereits Flächen abgegeben, während sie ihre Zügigkeit und Klassengröße erhöhen musste. Die Ernst-Reuter-Schule sieht hierin eine Gefährdung des gemeinsamen Unterrichts. Ihren Unmut hatten die Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bereits im Ausschuss für Bildung und Integration im Römer am 02.12.2019 kundgetan.

„In der heutigen Stadtverordnetenversammlung wird der Magistrat nun Rede und Antwort stehen müssen, ob und inwiefern der Europäischen Schule Frankfurt ein Grundstück gestellt werden muss“, sagt Pauli. Sie erwarte von der Stadt, gegebenen Falls auch den Kontakt mit den umliegenden Kommunen aufzunehmen, um mögliche Standorte dort auszumachen.

„Es scheint, als sollten hier die Schulen gegeneinander ausgespielt werden. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Eltern aller betroffenen Schulen zusammengetan haben, um sich gegen die Pläne des ABI zu wehren und gemeinsam für Bildungsgerechtigkeit einzustehen“, schließt Pauli.

Fraktion DIE LINKE. im Römer, Pressemitteilung, 12. Dezember 2019