Antifa-Kneipe: Community Accountability

by Antifaschistische Basisgruppe ffm/of veröffentlicht 28.05.2023 , zuletzt geändert 28.06.2023

Who ya gonna call? Alternative Umgänge mit Gewalt – Community accountability. Vortrag & Diskussion mit e*space

Wann

30.06.2023 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

neu: Druckerei Dondorf, Sophienstr. 1-3

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“Don’t call the cops!” ist eine unumstrittene Devise in vielen linken Strukturen. Denn die Forderungen der Mehrheitsgesellschaft nach Bestrafung und Ausschluss ändern weder an den strukturellen noch an den individuellen Ursachen der Gewalt etwas, sondern reproduzieren diese lediglich. Doch was dann tun, wenn es zu Gewalt kommt? Denn auch in sich als emanzipatorisch verstehenden Communitys bleibt Gewalt allgegenwärtig, sei sie rassistischer, sexualisierter oder anderer Natur.

Die oben genannte Devise und auch viele linke Strukturen liefern darauf allerdings keine Antwort und so ist die Reaktion oft entweder Ignoranz der stattgefundenen Gewalt und damit ein Ausschluss und eine Retraumatisierung Betroffener (zum Beispiel in Fällen sexualisierter Gewalt) oder dann doch die Reproduktion repressaler Umgänge der Mehrheitsgesellschaft.

Wir wollen mit euch ein Konzept diskutieren, welches die Verantwortung zum Umgang mit Gewalt in die Hände der Gemeinschaft legt, dabei die Wünsche der betroffenen Personen berücksichtigt und nicht auf Ausschluss gewaltausübender Personen setzt- Community Accountability. Wir verstehen uns nicht als Expert*innen sondern wollen gemeinsam mit euch das Thema besprechen und in den Austausch treten.

Die Dresdener Gruppe e*space besteht seit 2012 und beschäftigt sich mit sexismuskritischer Sensibilisierung, Awareness- und Unterstützungsarbeit. Community Accountability und Transformative Justice sowie der Frage, wie Räume eine emanzipatorische Wirkung haben können.