Die ökologischen Grenzen des Kapitals

erstellt von AKK - Klasse - Macht - Kampf — zuletzt geändert: 2019-06-21T15:51:51+00:00
Vortrag und Diskussion mit Tomasz Konicz. Der an Dynamik gewinnende, durch den Kapitalismus verursachte Klimawandel stellt die größte Bedrohung des Zivilisationsprozesses im 21. Jahrhundert dar.
  • Wann 26.06.2019 von 18:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Café KoZ, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26
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Tomasz Konicz zeigt auf, wie die inneren Treibkräfte und Widersprüche der kapitalistischen Produktionsweise die Klimakrise maßgeblich anheizen. Es geht hierbei um mehr als nur um ein Verteilungsproblem zwischen Arm und Reich.

Die zunehmenden ökonomischen Verwerfungen und der drohende Klimakollaps müssen als zwei Seiten eines Krisenprozesses begriffen werden. Das Kapital fungiert hierbei als eine Art globaler Weltvernichtungsmaschiene, die die konkrete Welt mit ihren ökologischen Ressourcen verbrennt, um ihren realabstrakten Verwertungszwang zu prolongieren.

Eine Andere Welt jenseits dieses kapitalistischen Wachstumszwangs ist somit nicht nur möglich, sondern schlicht überlebensnotwendig.
Der Vortrag ist als Einsteig in eine breite Diskussion dieser notwendigen Systemtransformation gedacht.

Tomasz Konicz, Jahrgang 1973, ist freier Journalist und Publizist mit dem Schwerpunkt Krisenanalyse und Ideologiekritik.
Bislang erscheinen unter Anderem: "Faschismus im 21. Jahrhundert", Telepolis-Ebook, 2018; "Kapitalkollaps", Konkret-Verlag, 2018; "Aufstieg und Zerfall des Deutschen Europa", Unrast, 2015; "Politik in der Krisenfalle", Telepolis-Ebook, 2012.