Kosmopolitismus von unten

erstellt von Bundeszentrale für politische Bildung/bpb — zuletzt geändert 2022-09-01T11:03:29+01:00
Annäherungen an eine globale Demokratie. Symposium vom 1. bis 3. Oktober 2022. Veranstaltung im Rahmen des 11. Festival "Politik im Freien Theater" 2022
  • Wann 01.10.2022 ab 18:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Paulskirche
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Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn der autoritäre Nationalismus blüht? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn „Globalisierung“ wie „Krise“ klingt? Das Symposium Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an eine globale Demokratie“ beruht auf der Überzeugung, dass diese Themen gerade jetzt auf die Tagesordnung gehören: Nicht weniger globale Kooperation ist vonnöten, sondern die intensive Suche nach „gemeinsamen Welten“ und Formen solidarischer Kooperation. Ihr sind die Vorträge und Foren der dreitägigen Veranstaltung gewidmet.

Am zweiten Tag gibt es zudem unter dem Titel „Der universelle Kompass“ einen Abend für die Menschenrechte in Wort und Musik, präsentiert vom Ensemble Modern und dem Orchester „Bridges – Musik verbindet“.

Programm:

  • Samstag, 1.10.2022

18:00 Uhr Gespaltener Kosmopolitismus – Globalisierung von unten

Begrüßung | Utopischer Raum im globalen Frankfurt

Grußworte | Stadträtin Dr. Ina Hartwig Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

Einführung | Stephan Lessenich, Institut für Sozialforschung / Goethe-Universität

18:30 Uhr Eröffnungsrede
(live zugeschaltet) Seyla Benhabib, Columbia University / Yale University: The Counter-Revolution Against Cosmopolitanism in our Times: Hatred of Women, Nature and the Other.

19:30 Uhr Podium

  • Ina Kerner, Universität Koblenz-Landau:
    Wer zählt? Zur brüchigen Idee der Gleichheit

  • Sérgio Costa, Freie Universität Berlin:
    Kosmopolitismus als Konvivialität

  • Manuela Bojadžijev, Humboldt-Universität Berlin:
    Welche Zukunft hat die Globalisierung?

  • Daniel Loick, University of Amsterdam:
    No Border oder Barbarei

Moderation: Stephan Lessenich

21:00 Uhr Empfang der Stadt Frankfurt

Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.
Veranstaltet von Initiative „Der utopische Raum“ (getragen u.a. von der Stiftung medico international, dem Institut für Sozialforschung und der Frankfurter Rundschau)