*online* Schädel — Speere — Bronzen

erstellt von Institut für Stadtgeschichte — zuletzt geändert: 2021-05-20T15:48:54+02:00
Perspektiven kolonialer Provenienzforschung. Vortrag von Dr. Anette Rein, Frankfurt am Main
  • Wann 21.06.2021 von 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
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Provenienzforschung war an ethnologischen Museen schon immer zentraler Teil alltäglicher Museumsarbeit. Über erforschte Dingbiografien sollten damit verbundene Werte unterschiedlicher Lebenswelten von Herkunftsgesellschaften vermittelt werden.

Mit der Rede des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron im November 2017 wurde die sogenannte „Post-Ouagadougou-Zeit“ eingeläutet. Indem Macron die Rückgabe von Objekten aus französischen Museen nach Afrika forderte, rückten plötzlich Fragen nach Sammlungspolitik und Machtverhältnissen während der Kolonialzeit in den Mittelpunkt. Museumssammlungen erschienen international nun als koloniales Raubgut.

Nach einem Blick in historische Zusammenhänge werden besondere Aspekte ethnologischer Provenienzforschung und aktuelle Fragestellungen am Beispiel des Museum der Weltkulturen Frankfurt erläutert.

Videovortrag unter https://youtu.be/pqRhXnwi5x8