Venezuela: Verhandeln oder Verurteilen?

erstellt von Haus am Dom — zuletzt geändert: 2019-11-30T23:43:58+02:00
Versöhnung trotz Menschenrechtverletzungen? Podiumsdiskussion.
  • Wann 12.12.2019 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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90 Prozent der Menschen hungern. Die Inflation galoppiert. Venezuela leidet unter einer humanitären Krise – trotz der größten Erdölreserven weltweit. Die USA und Europa unterstützten den Übergangpräsidenten Juan Guaidó, Russland und China Machthaber Nicolas Maduro. Ist Venezuela der Schauplatz des Entscheidungskampfes der Systeme oder Spiegel der strukturellen Probleme Lateinamerikas?

Millionen Venezolaner fliehen überwiegend ins Nachbarland Kolumbien. Dort hat die Regierung mit der größten Rebellengruppe Farc vor drei Jahren einen Friedensvertrag geschlossen. Ein Modell für Venezuela?

Bischof Mario Moronta berichtet im Rahmen der Adveniat Weihnachtsaktion „Friede! Mit Dir!“ über die Lage an der venezolanisch-kolumbianischen Grenze. Doch unter welchen Bedingungen ist Versöhnung zwischen Opfern und Tätern möglich?

Diese Fragen diskutieren:
· Bischof Mario del Valle Moronta Rodríguez von San Cristóbal, Venezuela

· Prof. Dr. Sabine Kurtenbach, Direktorin des GIGA Instituts für Lateinamerika-Studien

· Dr. Rainer Huhle, Gründer und Vorstand des Nürnberger Menschenrechtszentrum

· Stephan Jentgens, Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat

Moderation: Elisa Rheinheimer-Chabbi, Redakteurin bei Publik Forum